10'000 besuchten Tunnel Lungern

Acht Stunden gehörte am Sonntag der neue Tunnel Lungern Fussgängern, Velofahrern und Marktleuten. Das Innere elektrisierte die Massen.

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Der Tag der offenen Portale zog viele Leute an. (Bild: Romano Cuonz / Neue OZ)

Der Tag der offenen Portale zog viele Leute an. (Bild: Romano Cuonz / Neue OZ)

Der neue, 3570 Meter lange Umfahrungstunnel Lungern zieht die Massen an. Hunderte fuhren mit dem Velo tunnelauf und tunnelab. 10'000 Personen werden im Tunnel gezählt. Peter Imfeld, OK-Mitglied beim «Adväntsmärt Lungern», kommt aus den Staunen nicht mehr heraus. «Wir haben im besten Fall mit 2000 Besuchern gerechnet, und nun dieser einmalige Aufmarsch.»

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Rundgang mit Bundsrätin Doris Leuthard und dem Obwaldner Baudirektor Paul Federer. (Bild: Romano Cuonz / Neue OZ)
Bundesrätin Doris Leuthard im Gespräch mit Kantonsingenieur Jörg Stauber, im Hintergrund Landammann Franz Enderli. (Bild: Romano Cuonz / Neue OZ)
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Der A8 Umfahrungstunnel Lungern, welcher die Gemeinde Lungern am Brünigpass im Kanton Obwalden entlastet, wird in Anwesenheit von Bundesrätin Doris Leuthard feierlich eröffnet. (Bild: Keystone/Urs Flüeler)
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Der Gästetross wird auf zwei Tiefladern durch den beleuchteten Tunnel geführt. (Bild: Keystone/Urs Flüeler)
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Jörg Stauber vor der Gussasphalt-Maschine. Er steht auf dem hellen Fahrbelag. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)
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31. Juli 2012: Noch 150 Tage bis zur Vollendung der A 8 in Lungern: Beim Nordportal des Tunnels wird der Belag eingebaut. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue NZ)
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3.9.2007: Arbeiten am Umfahrungstunnel in Lungern. (Bild: Archiv Neue OZ)
3.9.2007: Arbeiten am Umfahrungstunnel in Lungern. (Bild: Archiv Neue OZ)
3.9.2007: Arbeiten am Umfahrungstunnel in Lungern. (Bild: Archiv Neue OZ)
30.6.2010: Baustellenchef Erich Suter erklärt die letzten Sprengungen beim Tunnel in Lugern. (Bild: Archiv Neue OZ)

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Kurz nach Mittag müssen die «Beizer» Nachschub herbeischaffen. Mit Karren und Velos. Denn: Wenn an diesem Tag im Tunnel eines strikte verboten ist, so jegliche Art von motorisierten Vehikeln. Überrascht von der guten Kauflaune der vielen Leute sind auch die Männer und Frauen hinter den 58 prächtig hergerichteten Marktständen.

Masslos erstaunt über das riesige Interesse ist auch Kantonsingenieur Jörg Stauber. «Die Leute hatten viele interessante Fragen», bilanziert er. Wenn man das Treiben beobachtete, die zufriedenen Leute sah, konnte man sich eine Frage nicht verkneifen: Warum gibt man den Tunnel am 10. Dezember überhaupt für den Verkehr frei, wenn doch die Bevölkerung nichts lieber macht, als ihn zu bewohnen ...?

cuo/rem

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen OZ und im E-Paper.