1200 neue Hochstämmer gegen Feuerbrand

Die Interessen­gemeinschaft Obst Obwalden gibt zurzeit verbilligte Hochstammbäume an Bauern und Private ab. Besonders beliebt sind Zwetschgenbäume.

Drucken
Teilen
Sarnen um 1820: Das romantische Schäferstündchen findet inmitten von Hochstämmern statt. (Reproduktion Bea Zai/Neue OZ)

Sarnen um 1820: Das romantische Schäferstündchen findet inmitten von Hochstämmern statt. (Reproduktion Bea Zai/Neue OZ)

Zusammen mit anderen landwirtschaftlichen Organisationen will die IG Obst Obwalden über die nächsten 4 Jahre 1200 Hochstammobstbäume vergünstigt an Pflanzwillige abgeben. Diesen Beschluss bekräftigte der Vorstand an der jüngsten Hauptversammlung. Für 2009 sind bis heute 270 Bäume bestellt worden, davon rund die Hälfte Zwetschgenbäume. Zwetschgen darum, weil sie nicht Feuerbrand gefährdet sind.

«Es ist Zeit, ein Zeichen zu setzen. Obwohl man in den vergangenen 10 Jahren Jungbäume gepflanzt hat, mögen diese den überalterten und durch Feuerbrand geschwächten Hochstammobstbestand nicht zu halten», erklärt Präsident Werner Keiser. Und langfristig sichere die Pflanzung von Jungbäumen die regionale Mostobstversorgung. «Unsere Hochstämmer sind das Markenzeichen einer nachhaltigen Obwaldner Landwirtschaft. Sie vermitteln zudem ein gutes Heimatgefühl», bekräftigt Keiser.

Bea Zai

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Obwaldner Zeitung.