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132 Tonnen Stahl entlasten den Engelberger Kursaal

Damit keine zusätzlichen Lasten auf dem alten Kursaal lasten, wird dieser mit grossen Stahl-Verbindungsträgern zum neuen Hotel Titlis Palace abgesichert.
Fünf solcher Fachwerkträger aus Stahl, je 17 Tonnen schwer, verbinden die beiden Bauten. (Bild: PD)

Fünf solcher Fachwerkträger aus Stahl, je 17 Tonnen schwer, verbinden die beiden Bauten. (Bild: PD)

Stahl verbindet den bestehenden Teil des ehemaligen Hotels Europäischer Hof mit dem Neubau des Hotels Titlis Palace. Mit dem Einbau der Fachwerkträger ist in diesen Tagen die definitive Verbindung zwischen den beiden Bauteilen erfolgt. Zentimeter um Zentimeter senkt sich der an einem Lasthaken des 200-Tonnen-Pneukrans angehängte Fachwerkträger aus Stahl über dem historischen Kursaal. Vom Kranführer ist in diesem Augenblick äusserste Präzision gefragt. 18 Meter lang ist der Fachwerkträger und wiegt stolze 17 Tonnen.

Für Thomas Dittrich ein bewegender Moment. Bis zur Schliessung war er Direktor des damaligen 3-Sterne Hotels Europäischer Hof. Heute ist er Geschäftsführer der Han’s Europe AG und in dieser Funktion der direkte Ansprechpartner von Investor Yunfeng Gao, der in Engelberg das erste 5-Sterne Hotel realisiert. «Mit dem Einbau der Fachwerkträger erfolgt die definitive Verbindung des bestehenden 110 Jahre alten Hotelteils mit dem Neubau», sagt Dittrich.

Keine Zusatzlasten für den Kursaal

Insgesamt fünf. je 17 Tonnen schwere Fachwerkträger werden eingebaut. Spielraum haben die Monteure wenig. Müssen doch die Stahlkolosse passgenau zwischen die im November des vergangenen Jahres beim Altbau eingebauten Halterungen sowie die in der Zwischenzeit beim Neubauteil angebrachten Befestigungselemente eingefügt werden. Die ganze Fachwerkkonstruktion aus Stahl hat ein Gesamtgewicht von rund 132 Tonnen. Dank dieser kann gewährleistet werden, dass keine zusätzlichen Lasten auf den Kursaal einwirken. Noch in diesem Jahr erfolgt über den fünf Fachwerkträgern der noch fehlende Aufbauteil des neuen Hotelkomplexes.

Auch bei den bisherigen Bauarbeiten direkt neben dem Kursaal war äusserste Vorsicht geboten. So wurde die direkt an den Kursaal anschliessende Wand des Neubauteils in einem speziellen Verfahren erstellt, das garantierte, dass kein Druck auf die bestehende Kursaalwand ausgeübt wurde.

Bauherrschaft stelle erfreut fest, dass der Kursaal bis heute durch die Bauarbeiten keinen Schaden genommen habe, heisst es in einer Mitteilung. Fünf solcher Fachwerkträger aus Stahl mit einem durchschnittlichen Gewicht von je rund 17 Tonnen sorgen ab sofort für die Verbindung zwischen dem Alt- und Neubau-teil beim Hotel Titlis Palace in Engelberg. (pd/red)

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