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Sarnen: 44 junge Velofahrer absolvieren Prüfung mit Bestnote

Im Mai fanden die 34. kantonalen Veloprüfungen der Fünftklässler statt. Sie haben unter anderem 118 Lastwagen richtig gekreuzt. Nun wurden die Besten in Sarnen geehrt.
Romano Cuonz
Die erfolgreichsten Buben und Mädchen zeigen stolz ihre Pokale. (Bild: Romano Cuonz (Sarnen, 21. Juni 2018))

Die erfolgreichsten Buben und Mädchen zeigen stolz ihre Pokale. (Bild: Romano Cuonz (Sarnen, 21. Juni 2018))

Aus allen sieben Obwaldner Gemeinden kamen sie ins Sarner Polizeigebäude: Die 44 Mädchen und Buben, die in der heurigen Veloprüfung die Bestnote erreicht haben. Anders gesagt: Sie haben sowohl die Theorieprüfung ohne jeden Fehler bestanden als auch im anspruchsvollen praktischen Teil keinen einzigen Fehlerpunkt von den Experten eingefangen. Da staunte selbst Oberleutnant Marco Niederberger als Leiter der Verkehrs- und Sicherheitspolizei. «Wer durch diese knifflige Prüfung mit null Fehlern kommt, ist ein Vorbild für alle andern», sagte er. Und mit mahnender Stimme: «Schaut, dass ihr es auch in Zukunft weiterhin so gut macht!»

Auch Peter Rohrer, der als Chef zusammen mit einem ganzen Team von Verkehrsinstruktorinnen und -instruktoren die Kinder in den Schulzimmern besucht und instruiert hatte, war am Mittwoch sehr stolz auf das Erreichte. Allein an einem einzigen Morgen hatten die Prüflinge in den Verkehrskreiseln des Sarner Industriegebiets 118 Lastwagen zu kreuzen.

«Auf keinen Fall gewissen Erwachsenen nacheifern»

«Die Theorie werdet ihr wohl nach und nach vergessen, aber in der Praxis dürft ihr auf keinen Fall gewissen Erwachsenen nacheifern, die auf klare Handzeichen verzichten und leider auch sonst vieles falsch machen», riet Rohrer den Prüflingen. «Und, achtet ja darauf, dass ihr den Helm nie vergesst!», forderte er sie auf. Helme könne man kaufen, nicht aber Köpfe. Erfreulich sei auch, dass dieses Jahr an keinem einzigen Velo etwas gefehlt habe. Nach der Begrüssung wurden den Kindern vom TCS und dem Verkehrssicherheitszentrum die Pokale überreicht. Einige der 44 tadellosen jungen Velofahrer gewannen – nach einer Verlosung – auch noch einen Rundflug mit einem Kleinflugzeug ab Kägiswil.

Voll Stolz präsentierten sich die Pokalgewinner dann den Fotografen. Robin aus Engelberg meinte im Interview: «Am schwierigsten war es, in den grossen Kreiseln fehlerfrei zu bleiben!» Julian aus Kerns gibt zu, dass er sehr nervös war. «Dass ich trotzdem alles richtig gemacht habe, verdanke ich unserem Lehrer, der mit uns viel trainiert hat.» Nadine, auch aus Kerns, ist froh, dass ihr Velo tipptopp in Ordnung ist. «Wir haben zu Hause alles genau so gerichtet, wie es im Veloheftchen stand!» Überglücklich ist auch ihre Freundin Tina: «Ich bin am Anfang einen falschen Weg gefahren, weil ich aber auch dort fehlerfrei blieb, habe ich den Pokal trotzdem erhalten.»

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