500 Wehmütige feiern Abschied vom Juko-Pavillon

Mit viel Getöse ging Freitagnacht die 20-jährige Ära des Juko-Pavillons zu Ende. Das Jugendlokal wird Ende Monat abgerissen.

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Am Freitag fand die letzte Party im Juko-Pavillon statt. (Bild: Izedin Arnatovic/Neue OZ)

Am Freitag fand die letzte Party im Juko-Pavillon statt. (Bild: Izedin Arnatovic/Neue OZ)

Am Freitag hiess es «Good-bye Juko». Das Jugendlokal in Sarnen öffnete zum letzten Mal seine Türen, bevor es Ende März dem Erdboden gleichgemacht wird und dem Neubau der Kantonsschule weichen muss. Der Pavillon war mehr als nur ein Treffpunkt für die Jugendlichen Obwaldens. Für viele ist er ein Symbol für ihre Jugend, für die Unabhängigkeit. Insgesamt über 20 Musikgruppen und DJs aus Obwalden waren eingeladen, um den Pavillon würdig zu verabschieden. Sie alle haben die Geschichte der maroden Baracke mit ihrer Musik und ihren Tanzkünsten geprägt.

«Ich gehe heute mit einem wehmütigen Gefühl nach Hause», sagt der Präsident des Juko-Pavillons, Christian Isler. Die spezielle Atmosphäre werde er vermissen, meint der 20-Jährige. Isler ist aber überzeugt, dass mit dem Ende des Pavillons auch etwas Neues entstehen kann. Im Sommer 2011 soll beim Kreisel Sarnen-Süd ein neues Jugendlokal öffnen. «Wir versuchen nun mit motivierten jungen Leuten neu durchzustarten», sagt Isler.

Jonas von Flüe

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der Zentralschweiz am Sonntag.