77 Tonnen Stahlseil für 30 Gondeln

Am Freitag wird das 78 Tonnen schwere Stahlseil für die neue Gondelbahn Stöckalp – Melchsee-Frutt geliefert. Der Last des Seils macht den Transport etwas umständlich. In zwei Wochen wird es dann montiert.

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So wird das Seil angeliefert. (Bild: pd)

So wird das Seil angeliefert. (Bild: pd)

Am Freitagmorgen wird das Stahlseil für die neue Gondelbahn Stöckalp – Melchsee-Frutt geliefert. Dies geht aus einer Medienmitteilung der Sportbahnen Melchsee-Frutt hervor. Das Seil hat einen Durchmesser von 56 mm, ist 6 km lang und besteht aus 6 x 36 Drähten. Das Seil ist über 75 Tonnen schwer und wird auf zwei Satteltieflader mit je einer Bobine (Seiltrommel, Durchmesser: 3.70 Meter, Breite: 3.50 Meter) geliefert.

Frutt-Gondel mit der Bergstation auf der Melchsee-Frutt. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
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Xander Seiler, Geschäftsführer der Sportbahnen Melchsee-Frutt, vor der Bergstation. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Korporationspräsident Niklaus Ettlin (links) und Geschäftsführer Xander Seiler blicken Richtung Bergstation. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Die neue Talstation auf der Stöckalp. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Blick auf die Talstation Stöckalp. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Gondel in der Bergstation. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Der Pistenbully für den Gepäcktransport steht bei der Bergstation bereit. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Mitarbeiter der Gondelbahn beim Verladen in der Bergstation. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Schlittelspass auf der Melchsee-Frutt. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Durchgang von der Bergstation zu Melchsee-Frutt Dorf. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Ab dem 15. Dezember offiziell in Betrieb: Gondelbahn auf die Frutt. (Bild: PD)
Ohne Schwelle können die Skifahrer und Schlittler in die Gondeln einsteigen, im Bild die Schalterhalle. (Bild: Videostill René Meier / luzernerzeitung.ch)
Hier fahren die Gondeln in die Bergstation hinein. (Bild: Videostill René Meier / luzernerzeitung.ch)
Die ganze Seilbahnanlage ist permanent videoüberwacht. (Bild: Videostill René Meier / luzernerzeitung.ch)
Die neue Gondelbahn ist 3050 Meter lang... (Bild: Videostill René Meier / luzernerzeitung.ch)
... und legt sechs Meter pro Sekunde zurück. (Bild: Videostill René Meier / luzernerzeitung.ch)
Das Seil ist 70 Tonnen schwer. (Bild: Videostill René Meier / luzernerzeitung.ch)
Testfahrten Ende November auf der neuen Bahn. (Bild: PD)
Ein Mitarbeiter der Kernser Firma von Rotz Seilbahnen AG bei Abbrucharbeiten Ende Oktober 2012. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Was sich nicht in Einzelteilen abmontieren lässt, wird
mit Schneidbrennern zerlegt und wegtransportiert. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Im kommenden Jahr werden die Bahnanlagen in der alten Bergstation auf der Frutt demontiert. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Auch die alte Talstation wird abgebrochen. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Die alten 101 Gondeln haben alle für 300 Franken das Stück einen neuen Besitzer gefunden. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Die Sportbahnen Melchsee-Frutt und die Firma von Rotz Seilbahnen AG haben sich nämlich entschlossen, 3300 Meter Seil an Toni Rüttimann zu verschenken, der seit vielen Jahren ohne Entgelt Hängebrücken in Entwicklungsländern baut. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Am 15. Dezember ist die offizielle Eröffnung der neuen Gondelbahn angesagt. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)
Die Talstation der Sportbahnen-Frutt mit der Gondelbahn von der Stöckalp auf die Frutt. Im Bild rechts eine neue Gondel, mit denen Testfahrten unternommen werden. (Bild: Markus von Rotz / Neue OZ)
Die alte Gondelbahn der Sportbahnen Melchsee-Frutt fährt noch bis zum 21. Oktober. (Bild: Markus von Rotz / Neue OZ)
Die grosse Baustelle beim ehemaligen Hotel Reinhard auf Melchsee-Frutt anfangs Oktober (Bild: Markus von Rotz / Neue OZ)
Spleissung des Seils am 13. August bei der Talstation Stöckalp. (Bild: Keystone)
Spleissung des Seils am 13. August bei der Talstation Stöckalp. (Bild: Keystone)
Spleissung des Seils am 13. August bei der Talstation Stöckalp. (Bild: Keystone)
Spleissung des Seils am 13. August bei der Talstation Stöckalp. (Bild: Keystone)
Spleissung des Seils am 13. August bei der Talstation Stöckalp. (Bild: Keystone)
Spleissung des Seils am 13. August bei der Talstation Stöckalp. (Bild: Keystone)
Spleissung des Seils am 13. August bei der Talstation Stöckalp. (Bild: Keystone)
Xander Seiler von den Sportbahnen Melchsee-Frutt bei der Talstation auf Stöckalp. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)
Talstation auf der Stöckalp am 22. August (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)
Xander Seiler von den Sportbahnen Melchsee-Frutt bei der Talstation auf Stöckalp. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)
3. August: Transport des Seils durch Kerns. (Bild: Adrian Venetz/Neue OZ)
Bild: Adrian Venetz/Neue OZ
Bild: Adrian Venetz/Neue OZ
Bild: Adrian Venetz/Neue OZ
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Bild: Adrian Venetz/Neue OZ
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Bild: Adrian Venetz/Neue OZ
Bild: Adrian Venetz/Neue OZ
Bild: Adrian Venetz/Neue OZ
Bild: Adrian Venetz/Neue OZ
Bild: Adrian Venetz/Neue OZ
Der grösste in Europa verfügbare Helikopter, der KA-32A12 Kamov, von der Schweizer Firma Heliswiss transportiert am Dienstag, 10. Juli, die Einzelteile der Seilbahnmasten der neuen 15er Gondelbahn der Melchsee-Frutt Bahnen zum Hochplateau von Melchsee-Frutt. Vor Ort werden die bis zu 4 Tonnen schweren Elemente von Arbeitern zusammengeschraubt. (Bild: Keystone)
Bild: Keystone
Bild: Gerri Wyss/Neue OZ
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Bild: Keystone
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Bild: Keystone
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Frutt-Gondel mit der Bergstation auf der Melchsee-Frutt. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue OZ)

Beim Lehnenviadukt zwischen St. Niklausen und Melchtal müsse das Seil aufgrund des Gewichtes von einer Bobine und auf die andere gewickelt werden, so die Mitteilung weiter. Dieser Vorgang stellt den spannendsten Teil des Transportes dar.

Nach der Anlieferung wird das Seil am 07. August von der Stöckalp nach Melchsee-Frutt und wieder talwärts gezogen, um die sogenannte Spleissung am 13. und 14. August in der Stöckalp vorzunehmen. Dabei würden die Seilenden auf einer Länge von knapp 70 Metern ineinander gewoben. Dazu werden rund 15 Spezialisten im Einsatz sein.

pd/kst