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80 Kinder schnuppern in Engelberg mit Profis Eishockeyluft

Anlässlich des Swiss Ice Hockey Days tummelten sich am vergangenen Sonntag Dutzende Kinder auf dem Eis. Abgucken konnten sie einige Tricks von EVZ-Spielern.
Andrea Hurschler
Auf Augenhöhe: Fabian Haberstich vom EV Zug plaudert mit zwei Nachwuchsspielern vom EHC Engelberg-Titlis. (Foto: Manuel Kessler, 4. November 2018)

Auf Augenhöhe: Fabian Haberstich vom EV Zug plaudert mit zwei Nachwuchsspielern vom EHC Engelberg-Titlis. (Foto: Manuel Kessler, 4. November 2018)

Dank dem schweizweit organisierten, kostenlosen Schnuppertraining sollen möglichst viele Kinder für den Eishockeysport motiviert werden. Im Sporting Park waren mehrheitlich Nachwuchsspieler vom EHC Engelberg-Titlis auf dem Eisfeld, welche den rund 25 neuen Kindern vorzeigen konnten, wie viel Spass dieser Sport macht.

«Dieser Tag ist eine gute Möglichkeit zum Schnuppern, ohne sich für etwas verpflichten zu müssen», sagt Rob Furger, Vizepräsident des EHC Engelberg-Titlis und Organisator des Swiss Ice Hockey Days. Aus früheren Durchführungen erwartet er, dass fast die Hälfte der schnuppernden Kinder sich für die Hockeyschule anmelden werden.

Dank Bruder zum Hockey gekommen

Ein Mädchen, das eine solche Kandidatin sein könnte, ist Victoria. Die 4-Jährige geht ins Eiskunstlauf. «Ich würde aber gerne Hockey spielen», verrät sie. Mila dagegen spielt bereits bei den Novellos – einer neuen Stufe zwischen der Hockeyschule und den Bambinis. «Mich nervte es, dass ich immer nur meinem Bruder zuschauen musste, deshalb habe ich mit dem Eishockey angefangen», erzählt die 6-Jährige. Im selben Team spielt auch der 4-jährige Niklas, welcher an diesem Nachmittag mit den vielen verschiedenen Trainingsposten vor allem das «Mätschle» cool fand.

Das Training fand ganz zur Freude der Kinder in Anwesenheit von verschiedenen Profispielern statt. Dominic Lammer, Lino Martschini, Colin Schleiss, Fabian Haberstich (alle EV Zug) sowie der in Engelberg gross gewordene Silvan Hess (SC Langenthal) spielten mit den Kindern, witzelten und gaben Tipps. Beim Abschlussmatch mussten sie auch mal einstecken und sich gleich von mehreren kleinen Knöpfen an die Bande drücken lassen.

Lammers Karriere begann unter Tränen

Silvan Hess' Karriere begann ganz klassisch mit der Hockeyschule. «Ich träumte schon früh davon, Profi zu werden», verrät er. Lino Martschinis Start war fulminant: Nach nur einem Training in der Hockeyschule wurde er bereits bei den Bambinis aufgenommen. Etwas schwerer tat sich dagegen Dominic Lammer: «Beim ersten Mal in der Hockeyschule habe ich nur geweint.»

Tränen gab es in Engelberg zum Glück nur wenige und diese waren jeweils schnell wieder getrocknet. Denn der Tenor war überall derselbe: Der Swiss Ice Hockey Day hat Spass – und teils auch Lust auf mehr – gemacht.

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