87 Prozent Ja zu Umbau am Kantonsspital

Die Obwaldner Stimmbevölkerung hat dem Kredit über 40,4 Millionen Franken für den neuen Bettentrakt des Kantonsspitals in Sarnen mit überwältigender Mehrheit zugestimmt.

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Eine Visualisierung des Siegerprojekts Sarnasana für den neuen Bettentrakt. (Bild: Visualisierung pd)

Eine Visualisierung des Siegerprojekts Sarnasana für den neuen Bettentrakt. (Bild: Visualisierung pd)

Bei der kantonalen Abstimmung vom Sonntag wurden 11'512 Ja- und 1664 Nein-Stimmen ausgezählt. Das entspricht einem Stimmenverhältnis vom 87 zu 13 Prozent. Die Stimmbeteiligung lag bei 54 Prozent.

Der heutige Bettentrakt im Kantonsspital Sarnen ist komplett veraltet. Er wurde 1911 erstellt. Die letzte Sanierung liegt über ein Vierteljahrhundert zurück. Ohne Ersatz wäre es kaum mehr möglich, die stationäre Versorgung weiterzuführen, urteilte die Kantonsregierung.

Nach dem deutlichen Ja wird nun der Altbau durch einen neuen Bettentrakt mit 63 stationären Betten, ausschliesslich in Einer- und Zweierzimmern, ersetzt. Dem Projekt «Sarnasana» des Architekturbüros Fugazza Steinmann & Partner wird attestiert, es stelle eine zeitgemässe und kostengünstige Grundversorgung sicher.

Die Kosten betragen 47 Millionen Franken. 3,3 Millionen bezahlt das Kantonsspital aus eigenen Mitteln. Ebenfalls 3,3 Millionen wurden vom Kantonsrat respektive vom Regierungsrat bereits für Planung und Baueingabe bewilligt.

bep/bac

Karin Odermatt, Stv. Leitung Pflege und Medizin verschiebt Betten im Kantonsspital in Sarnen. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)

Karin Odermatt, Stv. Leitung Pflege und Medizin verschiebt Betten im Kantonsspital in Sarnen. (Bild: Corinne Glanzmann / Neue NZ)