A8-UMFAHRUNGSTUNNEL: Velofahrer in Tunnel Giswil tödlich verunfallt

Eine Fahrt mit dem Velo durch den A8-Umfahrungstunnel in Giswil endete für einen amerikanischen Touristen tödlich. Seine Frau hatte vom Sturz ihres Mannes nichts bemerkt.

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In diesem Tunnel verunfallte der Velofahrer tödlich. (Bild pd)

In diesem Tunnel verunfallte der Velofahrer tödlich. (Bild pd)

Am Mittwochnachmittag um 15.45 Uhr fuhr ein 75-jähriger, amerikanischer Tourist mit seinem Velo auf der Brünigstrasse vom Brünig in Richtung Giswil. Vor Giswil befuhr er trotz Fahrverbot den Umfahrungstunnel Giswil. Im Tunnel Giswil kam er in der Folge ohne Fremdeinwirkung zu Fall. Dabei verletzte er sich so schwer, dass er noch auf der Unfallstelle verstarb, wie die Kantonspolizei Obwalden mitteilte.

Ehefrau fuhr voraus
Der verunfallte Mann befand sich zusammen mit seiner Frau auf einer Ferienreise. Sie hatten vorgängig ihren Personenwagen auf dem Brünig parkiert und fuhren mit ihren Falträdern in Richtung Giswil. Vor Giswil spurten Sie in Richtung Umfahrungstunnel Giswil ein. Die Ehefrau fuhr mit ihrem Fahrrad ohne Zwischenfall voraus. Ihr Ehemann fuhr hinter ihr auf dem Seitenbankett ebenfalls in Richtung Sachseln. Bei der ersten Nische kam er zu Fall und verletzte sich dabei schwer.

Trotz Reanimationsversuchen durch die sofort aufgebotene Ambulanz des Kantonsspitals Sarnen verstarb der Fahrradfahrer noch auf der Unfallstelle. Seine Ehefrau wartete vor dem Tunnel Giswil im Bereich Zollhaus auf ihren Ehemann, als die Polizei und die Ambulanz auf der Unfallstelle eintrafen. Sie hatte vom Unfall noch nichts mitbekommen.

Keine Fremdeinwirkung
Fremdeinwirkung als Unfallursache kann laut Polizeiangaben ausgeschlossen werden. Der Umfahrungstunnel Giswil musste während rund 2 Stunden für jeglichen Verkehr gesperrt werden.

zim