Abklärungen zur Gasexplosion sind im Gange

Zu den Gründen für den Gasunfall in einem Wohnwagen haben die Behörden noch keine abschliessenden Ergebnisse gewonnen. Der Campingplatz entspreche den Sicherheitsstandards, so der Lungerer Camping-Besitzer.

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Die Gasexplosion richtete grossen Sachschaden an. (Bild: Kantonspolizei Obwalden)

Die Gasexplosion richtete grossen Sachschaden an. (Bild: Kantonspolizei Obwalden)

Die beiden verletzten Personen hätten bisher noch nicht befragt werden können. Da ein Teil der sechs Personen, die sich im Wohnwagen aufhielten, noch minderjährig sei, würden sich sowohl die künftige Staatsanwaltschaft wie auch die Jugendanwaltschaft mit dem Fall beschäftigen, so der Verhörrichter Jürg Boller gegenüber der Neuen Obwaldner Zeitung.

Über die Schwere der Verletzungen waren am Mittwoch keine Informationen erhältlich.

Erster Zwischenfall in 45 Jahren

Die Gasexplosion richtete grossen Sachschaden an. (Bild: Kantonspolizei Obwalden)

Die Gasexplosion richtete grossen Sachschaden an. (Bild: Kantonspolizei Obwalden)

Klaus Bürgi, Besitzer des Campingplatzes in Lungern, hat den Gasunfall am Montagabend selber miterlebt. «Es ist einigermassen glimpflich abgelaufen», sagt er mit etwas Abstand zum Geschehenen. Doch mit Gas könne immer etwas passieren, meint er. Allerdings: «In den 45 Jahren, in denen ich den Campingplatz jetzt führe, ist dies der erste derartige Zwischenfall.» Dafür sorgten auch präventive Massnahmen, sagt Bürgi. «Alle Gaseinrichtungen in Wohnwagen und Vorbauten werden kontrolliert, damit sie den Sicherheitsstandards entsprechen.»

Rund 100 fest installierte Wohnwagen gibt es auf dem Campingplatz Lungern. Davon seien jetzt zwischen den Festtagen rund ein Drittel belegt, sagt Bürgi.

Martin Uebelhart/Neue OZ