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ABSTIMMUNG: Alpnach kann Planung für Kindergarten an die Hand nehmen

Ein neuer Kindergarten wird wahrscheinlich. Das Volk heisst einen Kredit für die Planung deutlich gut – wie auch die beiden anderen Geschäfte.
Das alte Schwesternhaus soll einem Neubau für Kindergärten weichen. Im besten Fall ist mit einem Baubeginn im Sommer 2019 zu rechnen. (Bild: Markus von Rotz (Alpnach, 17. November 2017))

Das alte Schwesternhaus soll einem Neubau für Kindergärten weichen. Im besten Fall ist mit einem Baubeginn im Sommer 2019 zu rechnen. (Bild: Markus von Rotz (Alpnach, 17. November 2017))

Markus von Rotz

markus.vonrotz@obwaldnerzeitung.ch

Zwischen 70 und 82 Prozent lag die Zustimmungsrate zu den drei Abstimmungsgeschäften der Gemeinde Alpnach vom Wochenende. Am deutlichsten angenommen wurde das Budget (1181 Ja, 256 Nein). Mit 73 Prozent (1072 Ja, 392 Nein) wurde der Planungskredit für einen Kindergarten-Ersatzbau gutgeheissen. Die beantragten 635000 Franken für eine Personenunterführung zwischen Bahnhof Alpnachstad und Schifflände wurden mit 1014 Ja zu 436 Nein (69,9 Prozent) ebenfalls klar befürwortet.

«Ich habe zum Budget kein so hohes Ja erwartet, zumal wir ein Defizit ausweisen. Aber es freut mich sehr», sagte Marcel Moser, Finanzchef und Vizepräsident des Gemeinderats, zum Ergebnis. Die Stimmbeteiligung lag beim Budget um 0,3 Prozentpunkte tiefer als bei den zwei anderen Vorlagen (36,2 Prozent). Zwei Dutzend legten den Zettel zum Budget leer ein. «Mir fehlt die Interpretation dafür», sagte Moser. Die Frage, ob man angesichts der politischen Beruhigung das Budget künftig weiterhin an der Urne statt an der Gemeindeversammlung dem Volk vorlegen wolle, sei seit seinem Einsitz im Gemeinderat nie ein Thema gewesen, sagte Moser im Weiteren.

«Offenbar hat das Projekt überzeugt»

«Äusserst erfreulich» nannte er auch den positiven Entscheid zum Kindergarten. «Wir haben nicht mit so einer hohen Zustimmung gerechnet. Es freut uns, dass das Volk den Bedarf für einen Neubau erkannt hat, auch wenn es dereinst etwas kosten wird. Offenbar hat das Projekt überzeugt.» Er gehe davon aus, dass die Stimmbürger im jetzigen Stadium Nein gesagt hätten zum Planungskredit von 250'000 Fran­ken, wenn sie grundsätzlich dagegen wären. «Wir wollten ganz bewusst das Volk möglichst früh Stellung nehmen lassen.»

Das Ja zur Unterführung in Alpnachstad schliesslich zeige, «dass ein Bedürfnis vorhanden ist für einen hindernisfreien Zugang zum See». Die zuständige Gemeinderätin Regula Gerig hatte an der Gemeindeversammlung angekündigt, bei einem deutlichen Ja werde man noch mal auf den Bund zugehen, um mit Unterstützung des Volks vielleicht doch noch einen Beitrag zu erhalten. «Fragen kostet nichts», sagt Moser dazu, «zumal die Unterführung dem Bundesamt für Strassen gehört.» Es wäre «ein schönes Zeichen», er mache sich aber nicht allzu grosse Hoffnungen.

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