ABSTIMMUNG: Bleiker zählt auf die Urteilskraft der Behörden

«Zonen von hoher Wohnqualität» sind in Obwalden umstritten. Deshalb hat die Regierung nun ihre Abstimmungskampagne gestartet.

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Das Gebiet Hofmatt ob Sarnen etwa könnte als Sonderzone in Frage kommen. (Bild Izedin Arnautovic/Neue OZ)

Das Gebiet Hofmatt ob Sarnen etwa könnte als Sonderzone in Frage kommen. (Bild Izedin Arnautovic/Neue OZ)

Am 29. November wird in Obwalden über Wohnzonen von hoher Qualität abgestimmt. Die Vorlage ist umstritten. Der Urnengang ist notwendig, weil die Grüne Partei Obwalden im Juni 2009 ein gültiges Referendum eingereicht hatte.

Die Regierung sieht den notwendigen Nachtrag im Baugesetz jedoch als eine dringende Massnahme bei der Umsetzung der Richtplanung. Sie ist Teil ihrer «Strategie 2012». Geplant ist die Ansiedlung von potenten Steuerzahlern, denen in einzelnen Sonderzonen Grundstücke in der Grösse von 3000 bis 5000 Quadratmetern an bevorzugter Lage zur Verfügung gestellt werden sollen.

Volkswirtschaftsdirektor Niklaus Bleiker sprach an der Medienorientierung von einer solchen Ansiedlung auf dem gesamten Kantonsgebiet alle 2 bis 3 Jahre. Durch ein strenges Auflageverfahren sei die Gleichbehandlung aller Interessenten gewährleistet, bekräftigte Bleiker.

Primus Camenzind

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.