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ABSTIMMUNG: Cleo Bracale-Werthmüller ist neuer Sarner Gemeinderat

Fast 95 Prozent heissen das Budget 2018 der Gemeinde gut. Und zwei Drittel der Stimmenden wählen den CVP-Kandidaten Cleo Bracale neu in den Gemeinderat.
Die CVP Sarnen will mit dem 42-jährigen Cleo Bracale den frei werdenden Sitz im Gemeinderat wieder besetzen. (Bild: PD)

Die CVP Sarnen will mit dem 42-jährigen Cleo Bracale den frei werdenden Sitz im Gemeinderat wieder besetzen. (Bild: PD)

Für den Ersatz von Paul Küchler (CVP), der als Gemeindepräsident aufhört und somit auch als Ratsmitglied ersetzt werden musste, hatten die Sarner am Wochenende die Wahl zwischen zwei Kandidaten. Küchlers Parteikollege Cleo Bracale erhielt dabei den Vorzug mit 67 Prozent der Stimmen. Für ihn waren 1684 Stimmberechtigte, für seinen Gegenkandidaten Remo Fanger (SVP) gaben 845 die Stimme ab. Die Wahl­beteiligung lag bei 36,7 Prozent. Bracale (42) ist eidgenössisch diplomierter Bankfachmann, verheiratet und Vater dreier Kinder. Er wohnt in Wilen und arbeitet als Finanz- und Vermögensberater. Er sei «bestens vernetzt, in Sarnen verankert und seit jeher politisch interessiert», schrieb die CVP zu seiner Kandidatur.

Vertrauensbeweis mit Ja zum Budget

Freuen über ein Abstimmungsergebnis konnte sich auch Finanzchef Beat Odermatt: Bei 35,8 Prozent Stimmbeteiligung sagten die Sarner mit überwältigendem Mehr Ja zum Budget: 2370 Ja (95 Prozent) gegen 138 Nein. Odermatt zeigte sich sehr dankbar über den Vertrauensbeweis. Solange ein Budget positiv ausfalle und keine kritischen Objekte enthalte, sei die Zustimmung offenbar gewiss, folgert er aus dem Ergebnis. Und dies, obwohl in den nächsten Jahren grosse Investitionen anstünden und das kantonale Sparpaket die Gemeinde stark treffen werde. Dafür koste der Hochwasserschutz dank dem grosszügigen Bundesbeitrag die Gemeinde weniger.

Trotz der klaren Zustimmung findet Odermatt, es sei richtig, auch künftig an der Urne statt an der Gemeindeversammlung über das Budget entscheiden zu lassen. «Wir sind froh, einen solchen Barometer zu haben. Damit können wir viel besser abschätzen, ob die Bevölkerung uns unterstützt.» Andernfalls würden ein paar Dutzend Personen das Budget über rund 60 Millionen Franken durchwinken.

mvr

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