ABSTIMMUNG: Guber-Steinbruch in Alpnach kann erweitert werden

Nach Sarnen an der Gemeindeversammlung hat an der Urne nun auch Alpnach einer Erweiterung des Steinbruchs Guber auf ihrem Gemeindegebiet deutlich zugestimmt. Er soll in Richtung Westen wachsen.

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Das Abbaugebiet des Steinbruchs soll erweitert werden. (Bild: PD (Obwaldner Zeitung))

Das Abbaugebiet des Steinbruchs soll erweitert werden. (Bild: PD (Obwaldner Zeitung))

Die Alpnacher haben 1555 Ja und 213  Nein in die Urne gelegt. Der Ja-Anteil betrug somit 88 Prozent.

Dem Steinbruch gehen die Reserven im aktuellen Baugebiet aus. Sie dürften noch knapp vier Jahre reichen. Die Erweiterung sichert den Steinabbau für die nächsten 30 Jahre. Es geht um ein Abbaugebiet von 77.000 Quadratmetern oder elf Fussballfeldern. Der Grund für die sinkenden Reserven liegt einerseits im guten Geschäftsgang mit grosser Nachfrage, anderseits darin, dass immer öfter unbrauchbares Material wie Mergel gefunden wird.

Das neue Abbauvolumen dürfte 1,2 Millonen Kubikmeter Stein bringen. Die Gemeindversammlung von Sarnen hatte bereits am 9. Mai zur Erweiterung Ja gesagt. Mit dem Ja der Alpnacher ist aber noch nicht alles unter Dach und Fach: Es braucht noch entsprechende Gesuche für Rodung und Abbau bei den zuständigen Stellen von Kanton und Bund.

Gemeindepräsident Heinz Krummenacher freute sich über das klare Ergebnis und auch darüber, dass das Volk nun bereits die dritte raumplanerische Vorlage in Folge genehmigt habe. «Ein gewisses Vertrauen in den Gemeinderat ist vorhanden», folgerte er.

mvr/rh

Gubersteine (unten) sind beliebt, darum soll das Abbaugebiet des Steinbruchs erweitert werden (oben). Bilder: PD/Corinne Glanzmann

Gubersteine (unten) sind beliebt, darum soll das Abbaugebiet des Steinbruchs erweitert werden (oben). Bilder: PD/Corinne Glanzmann