ABSTIMMUNG: Ja zur Neuregelung von Grundstückschätzungen

Das Stimmvolk von Obwalden hat der Neuregelung von Grundstückschätzungen zugestimmt.

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Bild: Corinne Glanzmann / Neue LZ

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Die kantonale Vorlage wurde am Sonntag mit 7404 gegen 3991 Stimmen angenommen (65 zu 35 Prozent). Die Stimmbeteiligung lag bei 47 Prozent.

Hauptziel der Neuregelung der Grundstückschätzungen ist es, Ungleichheiten künftig zu vermeiden. Die letzte Gesamtrevision fand zwischen 1980 und 1982 statt. Deshalb liess die Obwaldner Regierung ein neues Gesetz ausarbeiten.

Der Steuerwert eines nicht landwirtschaftlichen Grundstücks soll neu anhand eines Formulars bewertet werden. Grundeigentümer müssen die Angaben kontrollieren. Schätzungen mittels Augenschein vor Ort entfallen.

Bei landwirtschaftlichen Grundstücken sieht die Neuregelung vor, bei der Schätzung in Zukunft auf die aktuellste Schätzungsanleitung des Bundes abzustellen. Die übrigen Kantone der Schweiz folgen bereits diesem Ansatz.

Dier Regierung meint, dass der Systemwechsel weder beim Kanton noch bei den Gemeinden zu mehr Steuereinnahmen führen werden. Das Parlament genehmigte den Systemwechsel einstimmig.

pd/bac