Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Benutzerkonto per E-Mail erhalten.

Vielen Dank für Ihre Anmeldung.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ABSTIMMUNG: Sachsler Schulhäuser: «Positiver Schritt für Zukunft»

Einem neuen Schulhaus steht nichts mehr im Weg. Mit 55,5 Prozent hat der Stimmbürger Ja gesagt zum Kredit von 17,7 Millionen Franken und zur Zwecksteuer.
Visualisierung des Neubauprojekts mit Schulhaus Türli (links) und Arni (rechts). (Bild: PD)

Visualisierung des Neubauprojekts mit Schulhaus Türli (links) und Arni (rechts). (Bild: PD)

Marion Wannenmacher

marion.wannenmacher@obwaldnerzeitung.ch


«Die Freude am Ergebnis im Gemeinderat ist riesengross. Den fast 56 Prozent gilt ein grosser Dank», sagt Peter Rohrer, Gemeindepräsident von Sachseln. Es hätte ihn persönlich gereut, für Architekturwettbewerb und Projektierung 1,4 Millionen umsonst ausgegeben zu haben, wenn der Schulhausneubau nun nicht zu Stande gekommen wäre.

«Es ist ein positiver Schritt, eine Investition für die nächste und übernächste Generation», wertete Rohrer und bezog dies auch auf die Einführung des zweiten Kindergartenjahres. Der Gemeinderat werde mit den Architekten und Planern auf das Ergebnis anstossen. Momentan aber haben die Gedenktage von Niklaus von Flüe Priorität. Der Gemeindepräsident leitete eine Wanderung auf dem Pilgerweg von Sachseln nach Flüeli-Ranft.

Peter Rohrer, der selbst noch ins «Türli» zur Schule gegangen ist, kennt die Meinung, es würde doch reichen, das «Türli» zu sanieren. Dass ein so teures Schulhausprojekt auch Gegner hat, ist sich der Gemeindepräsident bewusst.

An der Orientierungsversammlung zur Abstimmung über den Baukredit hatte sich Patrick Helfenstein gegen die Finanzierung des Schulhauses via Zwecksteuer geäussert und gemeinsam mit Hanspeter Wallimann ein ganzseitiges Inserat in einem Anzeigenblatt geschaltet. Zum Ergebnis sagte Wallimann gestern: «Dieses ist zu akzeptieren. Wir waren nie Gegner eines neuen Schulhauses, sondern der Finanzierung und Kostenhöhe.» Wallimann betont, dass er und Helfenstein nicht im Namen der SVP Sachseln agiert hatten, in deren Vorstand sie sind, sondern als Bürger.

Gegner werten Ergebnis als Warnschuss

«Das Ergebnis ist für uns keine Enttäuschung, denn wir repräsentieren immerhin 44 Prozent der Wählerschaft. Das ist ein Warnschuss in Bezug auf weitere Zwecksteuern und Finanzierungen», sagte Wallimann. Als Privatperson erachte man Bildung als prioritär. Nur müsse diese über ein ordentliches Budget und nicht über eine Sondersteuer abgerechnet werden, die, wie von Finanzchef Toni Amrhein geschätzt, über 25 Jahre erhoben werde. Als nächster Schritt steht im Herbst/Winter die Baubewilligung an. Als Voraussetzung für die Einführung des zweiten Kindergartenjahres muss zunächst das Schulhaus Arni fertig gestellt werden. Voraussichtlich 2022 ist es so weit.

Auf die Frage, wann eine neue Turnhalle in Angriff genommen werde, sagte Gemeindepräsident Peter Rohrer: mittel- und langfristig in den kommenden zehn Jahren nicht, auch komme dafür sicher keine weitere Zwecksteuer in Frage.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.