ABSTIMMUNG: Stauffer: «Ich bin gewaltig überrascht»

Start frei für die Realisierung des 23-Millionen-Projektes Lido Sarnen: Das Stimmvolk hat beiden Lido-Vorlagen am Sonntag klar zugestimmt – ein «schönes Geschenk» für den abtretenden Gemeindepräsidenten.

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Bademeister Leander Walker hält die provisorische Sarner Badi auf Vordermann. (Bild Roger Zbinden/Neue OZ)

Bademeister Leander Walker hält die provisorische Sarner Badi auf Vordermann. (Bild Roger Zbinden/Neue OZ)

«Mit dem Ja haben die Sarnerinnen und Sarner unserem zurücktretenden Gemeindepräsidenten Werner Stauffer ein schönes Abschiedsgeschenk gemacht», meinte am Sonntag der amtierende Vizepräsident und künftige Sarner Gemeindepräsident Paul Federer. «Ein Geschenk, das wir ihm von Herzen gönnen, denn Werner Stauffer hat sich stark für das Lido-Projekt eingesetzt.»

Auch Landabtausch wichtig
Bei einer Stimmbeteiligung von 57,5 Prozent haben 2826 Bürger Ja und 1031 Nein zum 23-Millionen-Projekt gesagt. Nach Abzug der Versicherungsleistungen und des Beitrags der Glückskette verbleibt ein Nettokredit von 17,9 Millionen Franken. Auch der zweiten Vorlage, dem Landabtausch zwischen der Korporation Freiteil und der Einwohnergemeinde, ist gestern zugestimmt worden. 2677 Bürger haben ein Ja und 1014 ein Nein in die Urne gelegt.

«Diese deutliche Zustimmung zu beiden Vorlagen hat mich gewaltig überrascht», meinte der zurücktretende Sarner Gemeindepräsident Werner Stauffer. Er hatte auf ein Ja gehofft, doch «habe ich immer grossen Respekt vor der schweigenden Mehrheit», sagte er. Denn Opposition gabs nur wenig. Das Lido-Projekt war von allen Parteien unterstützt worden, einzig beim Landabtausch hatte die SVP die Nein-Parole beschlossen.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Obwaldner Zeitung.