ABSTIMMUNG: Urnengang in Engelberg wirft hohe Wellen

Die Vorlage zum neuen Abfallreglement bewegt in Engelberg die Gemüter. Und beim Kanton liegt eine Beschwerde.

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Robert Infanger (links) und Peter Hurschler Peter beim Entladen eines Abfallcontainers in Engelberg. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Robert Infanger (links) und Peter Hurschler Peter beim Entladen eines Abfallcontainers in Engelberg. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Wie geht es mit der Kehrichtentsorgung in Engelberg weiter? Diese Frage beschäftigt das Talvolk schon länger. Am Sonntag, 17. Mai, kommt nun ein neues Abfallreglement an die Urne. Es basiert auf dem Alleingang der Gemeinde. Denn mit der Annahme der Einzelinitiative von Arnold J. Zeugin am 25. November 2007 hat eine knappe Zweidrittelsmehrheit der Stimmbürger beschlossen, dass Engelberg aus dem Entsorgungszweckverband Obwalden austreten soll – Konsequenz: 758'000 Franken Schadenersatz.

Das Abfallreglement sieht neue Routen und mehr Sammelstellen in den Aussenquartieren vor. Arnold Zeugin hatte seine Initiative auch deshalb gestartet, weil «die Versorgung der Aussenquartiere in den vergangenen Jahren massiv abgebaut worden ist», wie er sagt. Die Verbesserung hat laut Abstimmungsbotschaft aber auch ihren Preis. Sie führt neben dem Schadenersatz zu einmaligen Mehrkosten von 324'00 Franken,und 100'000 Franken jährlichen Mehrkosten.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.