ABSTIMMUNGEN: Der Kanton soll kulturelle Lasten mittragen

Über Kulturbeiträge und einen Vaterschaftsurlaub wird am 8. Februar abgestimmt. Die Regierung kämpft für zwei klare Ja.

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Zur Abstimmung vom 8. Februar (v. l.): Finanzdirektor Hans Wallimann, der Sarner Gemeindepräsident Paul Federer und Kulturdirektor Hans Hofer. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Zur Abstimmung vom 8. Februar (v. l.): Finanzdirektor Hans Wallimann, der Sarner Gemeindepräsident Paul Federer und Kulturdirektor Hans Hofer. (Bild Corinne Glanzmann/Neue OZ)

In der Vorlage über Kulturbeiträge geht es um einen Beitritt des Kantons zur Ver-einbarung über die interkantonale Zusammenarbeit im Bereich überregionaler Kultureinrichtungen. Solche Kulturstätten sind in Luzern das KKL, das Luzerner Theater und das Luzerner Sinfonieorchester. In Zürich gehören das Opernhaus, das Schauspielhaus sowie die Tonhalle dazu.

Obwalden müsste laut Vereinbarung pro Kopf der Bevölkerung schätzungsweise 14 Franken bezahlen. Derzeit würde dies einen jährlichen Beitrag von rund 470'000 Franken ausmachen. 

Keine Mehrkosten durch Vaterschaftsurlaub
Die zweite Vorlage, über die am 8. Februar abgestimmt wird, sieht einen Vaterschaftsurlaub von fünf Tagen für Angestellte des Kantons und Lehrpersonen des Kantons und der Gemeinden vor. Beim Staatspersonal entständen dadurch keine Mehrkosten, denn während dieser Urlaubstage würden keine Aushilfen angestellt, heisst es in der Abstimmungsbotschaft.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Obwaldner Zeitung.