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Abwassergebühren steigen um Hälfte

Auf den 1. Januar 2020 erhöht die Gemeinde Engelberg die Abwassergebühren um 50 Prozent.
Die ARA Engelberg nach der technischen Erneuerung. (Bild: PD, 16. September 2014)

Die ARA Engelberg nach der technischen Erneuerung. (Bild: PD, 16. September 2014)

(mu) Das teilt der Einwohnergemeinderat im neusten Gemeinde-Info mit. Er reagiert damit auf die schlechte Situation der Spezialfinanzierung Abwasser. Diese Rechnung weise aktuell ein Minus von rund 3,1 Millionen Franken aus. Dieses müsse in den kommenden Jahren abgebaut werden.

Als einen Grund fürs Defizit führt die Gemeinde die Investitionen von rund 9,3 Millionen Franken für vier Sanierungsetappen der Abwasserreinigungsanlage an. Dies habe zu gestiegenen Abschreibungen geführt. Weiter seien die Kanalisationsanschlussgebühren in den vergangenen Jahren stark rückläufig gewesen. Zudem sei auch der intensivierte Unterhalt der mittlerweile über 30 Jahre alten Kanalisation in Engelberg ein Grund für höhere Ausgaben.

Weitere Erhöhung in zwei Jahren geplant

Grundsätzlich schreibe das Gesetz vor, dass die Abwasserreinigung und die Kanalisation über Gebühren und nicht über ordentliche Steuergelder zu finanzieren seien, schreibt der Gemeinderat weiter.

Der Einwohnergemeinderat sieht vor, die Gebühren auf den 1. Januar 2022 um weitere 25Prozent zu erhöhen. Dieser Entscheid müsse jedoch dannzumal noch gefällt werden. Selbst mit dieser Erhöhung gehöre Engelberg immer noch zu den günstigsten Gemeinden, hält der Gemeinderat fest.

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