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Ad Astra vertraut auf vierfache Finnen-Power

Gleich vier Finnen wirken in dieser Saison für Ad Astra Sarnen. Jaska Kunelius kommt eine Doppelrolle zu.
Stiess im Sommer von Uster zu Ad Astra Sarnen: der 26-jährige Stürmer Kaapo Savinainen. (Bild: Michael Peter, Baar, 16. August 2019)

Stiess im Sommer von Uster zu Ad Astra Sarnen: der 26-jährige Stürmer Kaapo Savinainen. (Bild: Michael Peter, Baar, 16. August 2019)

Im Jahr 2011 machte Eetu Eronen den Anfang. Der Verteidiger zog sich als erster Finne das rot-schwarz gestreifte Shirt von Ad Astra Sarnen über. Nach einer Saison, gekrönt vom NLB-Aufstieg, kehrte Eronen schweren Herzens zurück in seine Heimat.

Dank guter Erfahrungen mit Eronen machten sich in den Folgejahren weitere Finnen auf den Weg nach Sarnen. So auch sein jüngerer Bruder Tatu, der nach einem Angewöhnungsjahr bei Thurgau 2015 nach Sarnen wechselte. Vier Saisons bei Ad Astra und über 100 Meisterschaftstore später zog der Finne nach dem NLA-Aufstieg als krönendes Ende einen Schlussstrich unter seine Karriere.

Den Transfer von Eronens Nachfolger im Angriff von Ad Astra fädelte sein Bruder Eetu ein. Seit einigen Jahren vermittelt er finnische Unihockeyaner in die Schweiz. So auch Kaapo Savinainen, der in Sarnen seine zweite Saison in der NLA absolvieren wird. Der 26-Jährige absolvierte die letzte Saison bei Uster und erreichte mit den Zürchern die Playoffs. «Persönlich bin ich sehr zufrieden mit der letzten Saison. Es gefiel mir gut in Uster, ich konnte mit meinen Fähigkeiten das Team verstärken», blickt Savinainen zurück.

Einen Skorerpunkt pro Partie verbuchte der spielstarke Center in der letzten Saison. Trotzdem teilten die Verantwortlichen gegen Ende der Saison mit, dass sie in Uster nicht mehr mit ihm planen würden. «Unser Problem war, dass wir zu wenig Tore schossen», analysiert Savinainen. Die Ustemer wollten sich darum mit einem torgefährlichen Flügel verstärken, da sie auf der Center-Position hinter Savinainen gut genug besetzt sind. «Somit passte mein Profil nicht überein mit dem, was sie wollten», urteilt Savinainen nüchtern und ohne Groll gegen seinen Ex-Club.

Savinainens Pech war Ad Astras Glück: Nach den Abgängen der Angreifer Abegg, Eronen und Zurmühle war Sportchef Gianluca Amstutz auf der Suche nach einem spielstarken Mittelstürmer. «Kaapo war unser Wunschtransfer. Mit seiner Ruhe am Ball und seiner Übersicht ist er eine Verstärkung auf der Center-Position», freut sich Amstutz über den Neuzugang.

Jaska Kunelius mit einer Doppelrolle

Als Verstärkung gleich im doppelten Sinne wurde Jaska Kunelius, der zweite neue Finne, nach Sarnen geholt. Der 34-Jährige soll mit seiner Routine Abwehr des NLA-Teams verstärken und gleichzeitig die U14- und U16-Junioren von Ad Astra trainieren.

Anfang August stiess der redselige Finne zum Team, bereits eine Woche später bestritt er im Cup seinen ersten Ernstkampf im neuen Dress – und erzielte gleich einen Treffer. «Jeder erzielt gerne Tore, aber dies ist definitiv nicht meine Hauptaufgabe», meint Kunelius darauf angesprochen mit einem Lächeln auf den Lippen. «Vielmehr will ich mit solidem Handwerk dazu beitragen, dass unsere Defensive stabil auftreten wird. Auf dem Feld bin ich bereit, die dreckige Arbeit zu erledigen. Mein Ziel ist, dass niemand gerne gegen mich spielt. Ist dies der Fall, habe ich einen grossen Teil meines Auftrags erfüllt», moniert Kunelius. Ad Astra Headcoach Eetu Vehanen hält grosse Stücke von seinem Landsmann: «Jaska ist ein grundsolider Verteidiger, er bringt grosse Leadership-Qualitäten, das ist äusserst wichtiger für uns. Diese sieht man vor allem auch in den Trainings und in der Garderobe.» (jh)

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