Adieu, du alte Kantonsschule Sarnen

Die Kantonsschule Sarnen lädt nach anderthalbjähriger Sanierungszeit wieder zum Lernen ein. Damit ist der 41-Millionen-Komplex fast fertig.

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Anstehen zum Essen: die neue Mensa. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Anstehen zum Essen: die neue Mensa. (Bild: Corinne Glanzmann/Neue OZ)

Rund anderthalb Jahre nach dem Spatenstich ist die Renovation und der Ausbau der Kantonsschule in Obwalden abgeschlossen. Dies teilt die Staatskanzlei Obwalden mit. Damit ist der 90 Meter lange, bronzefarbene Gebäudekomplex bezugsbereit. Ausgestattet mit einer neuen Mensa, soll sie den Anforderungen der Schüler entsprechen.

Um die Kantonsschule termingerecht fertig zu stellen, war ein Endspurt aller Unternehmen notwendig. Die Bauarbeiter bringen in den nächsten Wochen noch diverse Arbeiten zum Ende: Zum Einen werden noch der Juko-Pavillion, ein Jugendlokal, und ein Schulpavillion abgerissen. Auch Arbeiten zur Verschönerung der Landschaft stehen bis zum 21. April noch an. Es entsteht eine parkähnliche Landschaft mit Wiesen, Bäumen, Wegen und Bänken sowie 50 Parkplätzen und 250 Abstellplätzen.

Bild: Corinne Glanzmann/Neue OZ
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Minergiestandard erreicht

Die ausgebaute Kantonsschule ist rund 10'000 Quadratmeter gross und umfasst neben 24 Schulzimmern noch diverse weitere Räumlichkeiten. Speziell zur Aufbereitung von Warmwasser wurden Sonnenkollektoren auf dem Dach der Kantonsschule installiert. Das Gebäude inklusive der im letzten Oktober entstandenen Dreifachturnhalle sind die ersten öffentlichen Minergiebauten seit der Genehmigung des kantonalen Energiekonzepts. Für diese wärmetechnisch modern sanierten Gebäudeteile erhielt der Kanton einen Beitrag von rund 500'000 Franken. Dieser wurde von der Stiftung Klimarappen bereit gestellt.

Kosten im Rahmen

Die Kosten bewegen sich laut Mitteilung innerhalb des vorgesehenen Kostenrahmens von 40,8 Millionen Franken. Voraussichtlich dürfte der Kredit leicht unterschritten werden.

pd/cha/rem