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In Lungern folgt Albert Amgarten auf Sepp Vogler

«Für mich geht am 30. Juni eine bewegte Zeit zu Ende, aber ich habe es gerne gemacht», sagte der scheidende Gemeindepräsident Sepp Vogler an der Gemeindeversammlung.
Robert Hess
Wechsel an der Spitze des Gemeinderats Lungern: Albert Amgarten (links) löst Sepp Vogler ab. (Bild Robert Hess (Lungern, 24. Mai 2018))

Wechsel an der Spitze des Gemeinderats Lungern: Albert Amgarten (links) löst Sepp Vogler ab. (Bild Robert Hess (Lungern, 24. Mai 2018))

Zum letzten Mal führte Sepp Vogler (CVP) am Donnerstagabend die Gemeindeversammlung. 2004 war er in den Gemeinderat gewählt worden, 2007 wurde er Vizepräsident und 2009 übernahm er das Präsidium von Andreas Gasser (FDP). Am 1. Juli tritt Albert Amgarten (parteilos) die Nachfolge Voglers an. Dessen Verdienste würdigte Vizepräsident Martin Gasser. Sepp Vogler habe stets das Gemeinwohl in den Vordergrund gestellt «und er war auch ein guter Vertreter der Gemeinde bei den kantonalen Instanzen.»

«Für mich geht am 30. Juni eine bewegte Zeit zu Ende, aber ich habe es gerne gemacht», sagte Sepp Vogler vor den über 100 Anwesenden. «Es war eine schöne Zeit, eine Zeit aber auch mit schwierigen Entscheidungen.» Einen speziellen Dank richtete er an seine Frau Luzia: «Wenn die Familie und im Besonderen die Frau nicht voll dahinter stehen, kann ein solches Amt nicht ausgeführt werden.»

Ausserordentliche Erträge bringen besseres Ergebnis

Erfreut zeigte sich der Gemeindepräsident auch über das gute Ergebnis der Rechnung 2017. Sie weist einen Ertragsüberschuss von 883000 Franken auf. Budgetiert war ein Ertragsüberschuss von 106000 Franken. «Der grössere Ertragsüberschuss ist hauptsächlich durch ausserordentliche Steuererträge entstanden, die um 1,6 Millionen Franken höher als budgetiert ausgefallen sind», sagte Finanzchef Franco Castelanelli. Er bedauerte, dass «diverse Steuerfälle einmaliger Natur sind.»

Auch die Nachhaltigkeit von Neuansiedlungen sei schwer abzuschätzen. Als ein «grosses Klumpenrisiko» bezeichnete Castelanelli die Tatsache, «dass 1,9 Prozent unserer Steuerpflichtigen 30 Prozent der Steuereinnahmen ausmachen.» Man sei daran, Strategien zu entwickeln, um dieses Risiko zumindest zu minimieren.

Die Rechnung 2017 sowie ein Rahmenkredit für die Umsetzung der generellen Entwässerungsplanung von 2,5 Millionen Franken wurden ohne Gegenanträge genehmigt. Am Schluss ehrte die Versammlung die in Lungern wohnhafte Skirennfahrerin Priska Nufer, die an den Schweizer Meisterschaften Gold in der Abfahrt und Silber im Super-G gewann. Die in Alpnach aufgewachsene Athletin fühlt sich in Lungern wohl und ist überzeugt, dass sie noch Verbesserungspotenzial hat, erklärte sie im Interview mit Gemeinderat Denis Schürmann.

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