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Alle Obwaldner Gemeinden wiesen 2017 ein Plus aus

Dank guten Abschlüssen konnten die Gemeinden im vergangenen Jahr insgesamt auch ihre Verschuldung reduzieren. Dies geht aus einer Medienmitteilung der kantonalen Finanzkontrolle hervor.

Alle sieben Obwaldner Gemeinden haben 2017 einen Gewinn erwirtschaftet. Insgesamt belief sich der Ertragsüberschuss auf 5,4 Millionen Franken, wie die kantonale Finanzkontrolle mitteilt. Budgetiert hatten die Gemeinden einen Überschuss von gesamthaft 4,1 Millionen. Die positive Entwicklung sei auf Mehrerträge bei den Steuern beziehungsweise aus dem Finanzausgleich und/oder auf eine strikte Ausgabendisziplin zurückzuführen.

Das gesamte Eigenkapital nahm im Vergleich zum Vorjahr um 7,8 Millionen Franken auf 127 Millionen Franken zu. Einzig Sarnen verzeichnete einen leichten Rückgang von 54 auf 53,7 Millionen Franken, heisst es weiter. Bis auf Giswil konnten alle Gemeinden im Vorjahr ihre Investitionen aus eigenen Mitteln finanzieren. In Kerns überstiegen gar die Investitionseinnahmen die Investitionsausgaben. Die Nettoinvestitionen aller Gemeinden liegen mit 16,4 Millionen Franken um 4,8 Millionen Franken höher als 2016.

Wie bereits im Vorjahr konnten die sieben Gemeinden gesamthaft ihre Verschuldung reduzieren. Ende 2017 betrug die Nettoverschuldung noch 3,3 Millionen. Das sind 9,9 Millionen weniger als im Vorjahr. (sda)

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