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In Kägiswil heisst es bald: Alles ausser immer nur Auto

Der Mobilitätsanlass «Bewegt18» Anfang September in Kägiswil will zeigen, dass es auch auf dem Land viele Möglichkeiten der Fortbewegung gibt.
Franziska Herger
Ein Elektroauto wird an der EWO-Elektrotankstelle beim Gemeindehaus in Kerns mit Strom betankt. (Bild: Matthias Piazza (Kerns, 7. Mai 2018))

Ein Elektroauto wird an der EWO-Elektrotankstelle beim Gemeindehaus in Kerns mit Strom betankt. (Bild: Matthias Piazza (Kerns, 7. Mai 2018))

Die Bevölkerung für moderne Mobilitätsformen und deren Kombinationsmöglichkeiten sensibilisieren – das ist das Ziel von «Bewegt18», einem Mobilitätsanlass, der am 8. und 9. September auf dem Flugplatz Kägiswil stattfindet. «So oft bin ich schon selber hinter dem Postauto hergefahren und dachte, das hättest du dir jetzt aber besser überlegen können», sagt OK-Präsident Ruedi Windlin aus Kerns. «Es geht darum, dass nicht jeder einfach in seinem Auto sitzt, sondern dass sich die Leute Alternativen durch den Kopf gehen lassen.» Er nennt ein Beispiel: «Statt mit dem Auto nach Luzern zu fahren, könnte man mit dem Auto oder gar mit dem ÖV an den Bahnhof fahren, den Zug nehmen und am anderen Ende etwa Nextbike benutzen, um ans Ziel zu kommen.»

Windlin räumt ein, dass der Individualverkehr gerade in ländlichen Gebieten wie Obwalden immer eine grosse Rolle spielen werde. «Aber Nachbarn, die am selben Ort arbeiten, können vielleicht eine Fahrgemeinschaft bilden. Es geht darum, Berührungsängste vor solchen Möglichkeiten abzubauen.»

Prototypen stehen zur Probefahrt bereit

Hinter der Ausstellung stecken die sieben Obwaldner Energiestadt-Gemeinden, der Kanton sowie das Elektrizitätswerk Obwalden (EWO). «Die Mobilität wurde bisher in den Gemeinden etwas stiefmütterlich behandelt», sagt Windlin, der auch Präsident der Arbeitsgruppe Energiestadt Obwalden ist. «Daher wollen wir jetzt einen Schwerpunkt setzen.»

OK-Präsident Ruedi Windlin (Bild: PD).

OK-Präsident Ruedi Windlin (Bild: PD).

Für die Veranstaltung rechnet man mit bis zu 5000 Besuchern. Geplant sind 30 bis 35 Aussteller, an deren Ständen die Besucher jeweils etwas ausprobieren können. «Es werden verschiedene Prototypen zur Probefahrt bereitstehen, seien dies Elektroautos, Velos oder andere, noch unbekannte Fortbewegungsmittel», kündigt Ruedi Windlin an. Eine Festwirtschaft soll für das leibliche Wohl sorgen, ein Funpark für beschäftigte Kinder. Die Kosten von rund 150 000 Franken tragen zu zwei Dritteln die Gemeinden, das EWO, der Kanton sowie der Bund und zu einem Drittel Sponsoren und Dienstleistungspartner. Die Planung laufe bestens, meint Ruedi Windlin. «Wir müssen die vielen Highlights nur noch zeitlich koordinieren.»

Weitere Informationen unter www.facebook.com/beWEGt18

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