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ALPNACH: 350 Töfflifans nehmen die Pässe in Angriff

Von Obwalden nach Luzern und wieder zurück: Diese herausfordernde Route nahmen am Wochenende Scharen von Töfflifahrern unter die Räder. Dabei gingen auch Jugendträume in Erfüllung.
Sepp Odermatt
Töfflifans kurz nach dem Start in Alpnach Dorf in Richtung Kägiswil. (Bild: Sepp Odermatt)

Töfflifans kurz nach dem Start in Alpnach Dorf in Richtung Kägiswil. (Bild: Sepp Odermatt)

Sepp Odermatt

redaktion@obwaldnerzeitung.ch

Helm auf und los geht’s! Rund 350 Töfflifans starten die Motoren ihres zweiräderigen Untersatzes auf dem Flugplatz Alpnach. Unter ihnen ist auch Regula Huber, eine von wenigen Frauen, die am Töffli-Event des Töffliclubs Kolbenhobler Innerschwiiz mitmacht. Auf die Frage, warum sie gekommen sei, antwortet die 51-jährige Luzernerin: «Ich bin in der Stadt zur Schule gegangen und habe dummerweise sehr nahe am Schulhaus gewohnt. Das war der Grund, weshalb ich kein Töffli haben durfte. Für mich geht mit diesem Event ein Jugendtraum in Erfüllung.» Ihr Gefährt ist vorne und hinten mit farbigen Blumen geschmückt – ein Zeichen der Freude!

Gleich daneben fährt ein älterer Herr dazu. Gegenseitig begrüsst man sich herzlich. Bald stellt sich heraus, dass es Regula Hubers Schwiegervater ist. Herbert Blaser ist schon 85-jährig und kein bisschen müde, bei diesem Spektakel dabei zu sein. Stolz zeigt er auf ein Abzeichen und erzählt, dass er schon in Österreich und an vielen anderen Orten am Start gewesen sei.

Beim Briefing vor dem Start ist der Präsident des Töffliclubs Kolbenhobler persönlich anwesend. Peter Joller erzählt, dass Teilnehmer aus allen Regionen der Schweiz angereist seien. Sogar Fahrer aus Liechtenstein, Österreich und Deutschland hätten den Weg in die Innerschweiz gefunden. Auch Roland Stalder, OK-Chef der Kolbenhobler, ist voll des Lobes: «Wir führen einen solchen Anlass schon zum achten Mal durch. Hier in Alpnach ist es das zweite Treffen. Über 30 Helfer und alle OK-Mitglieder leisteten perfekte Arbeit.» Er hoffe, dass der Club auch im nächsten Jahr wieder einen Töffli-Event auf die Beine stellen könne.

Die letzten Teilnehmer treffen ein. Alles ist bereit, die Motoren werden gestartet. Eine Rauchschwade mit Benzingeruch legt sich über das Flugplatzareal. Dann sind sie weg. Zuerst führt die Fahrt über Kägiswil nach Sarnen. Dann werden die Töffli ein erstes Mal strapaziert – der Glaubenberg wartet. Nach erfolgreichem Aufstieg haben Fahrer und Maschinen einen ersten Boxenstopp verdient.

«Es war total lässig, wie uns die Leute angefeuert haben»

Nach der Pause geht es bergab via Finsterwald, Entlebuch, Schüpfheim, Flühli und Sörenberg. Dort wartet die zweite Herausforderung, der Glaubenbielenpass. Nach dieser Hürde folgt die Abfahrt nach Giswil, Wilen, Sarnen, Kägiswil und zurück nach Alpnach. Wie die meisten Teilnehmer hat auch Regula Huber das Ziel unfallfrei und ohne Probleme erreicht. Sie meint: «Es war total lässig, wie uns die Leute am Strassenrand angefeuert haben. Nun bin ich um ein unvergessliches Erlebnis reicher.»

Eindrücke vom Event: Töfflifans fahren kurz nach dem Start in Alpnach in Richtung Kägiswil (links). Regula Hubers blumengeschmücktes Töffli ist ein Zeichen der Freude (rechts). (Bilder: Sepp Odermatt (Alpnach, 12. Mai 2018))

Eindrücke vom Event: Töfflifans fahren kurz nach dem Start in Alpnach in Richtung Kägiswil (links). Regula Hubers blumengeschmücktes Töffli ist ein Zeichen der Freude (rechts). (Bilder: Sepp Odermatt (Alpnach, 12. Mai 2018))

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