ALPNACH: Ab 2020 nur noch erneuerbare Energie?

Tag der offenen Türe und Fachreferate: Ein neuer Solaranlagenpark und das erweiterte Holzheizwerk «Chilcherli» sind offiziell eröffnet worden.

Robert Hess
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Der Solaranlagenpark der Alpnach Sonnenstrom AG und das erweiterte Holzheizwerk der Korporation Alpnach sind am Samstag offiziell eröffnet worden. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)

Der Solaranlagenpark der Alpnach Sonnenstrom AG und das erweiterte Holzheizwerk der Korporation Alpnach sind am Samstag offiziell eröffnet worden. (Bild: Robert Hess / Neue OZ)

Bereits Ende Juni ist der neue Solaranlagenpark der Alpnacher Sonnenstrom AG mit einer Leistung von 1,52 Megawatt-Peak ans öffentliche Netz gegangen. «Es handelt sich dabei um den grössten Solaranlagenpark in der Zentralschweiz», sagte Projektinitiant Walter Odermatt bei der Eröffnungsfeier vom Samstag. Insgesamt elf Referenten beleuchteten die Möglichkeiten, Chancen und Probleme bei der Förderung von erneuerbarer Energie.

Ein wichtiger Partner der Sonnenstrom AG bei der Realisierung des Solaranlagenparks war die Firma BE Netz AG in Ebikon, welche die Fotovoltaikanlagen erstellte. Inhaber Adrian Kottmann meinte: «Obwalden könnte der erste Kanton sein, der zu 100 Prozent aus erneuerbarer Energie versorgt wird.» Das Elektrizitätswerk Obwalden liefere aus der Wasserkraft bereits heute 84 Prozent und die restlichen 16 Prozent könnten bis 2020 aus Fotovoltaik und andern Anlagen erbracht werden, ist er überzeugt.

Zur erneuerbaren Energie gehört selbstverständlich auch das Holz. «Da braucht es Leuchtturmprojekte wie die Fernheizanlage der Korporation Alpnach», sagte Christoph Aeschbacher, Geschäftsführer Holzenergie Schweiz.