ALPNACH: Alpnacher Stimmvolk segnet beide Vorlagen ab

Die Alpnacher Stimmberechtigen haben am Wochenende zu zwei Gemeinde­vorlagen klar Ja gesagt. Die Stimm­beteiligung lag bei 38,8 Prozent.

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Hermann Bürgi (links) und Guido Langensand von der Bürgi AG beim bestehenden Werkareal Schlieren. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Hermann Bürgi (links) und Guido Langensand von der Bürgi AG beim bestehenden Werkareal Schlieren. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Bei einer Stimmbeteiligung von rund 38,8 Prozent bewilligten sie deutlich mit 1095 Ja gegen 274 Nein einen Kredit von 650 000 Franken für den Ausbau des Untergeschosses des 1958 erstellten Singsaales.

Eingerichtet wird dort ein Proberaum für die Musikgesellschaft und die Musikschule. Weiter wird auf der Westseite des Singsaales ein Anbau erstellt, der künfig als Stuhlmagazin dient.

Recycling-Nachbar opponierte
Ebenfalls klar wurde der zweiten Vorlage zugestimmt. 879 Stimmbürger legten ein Ja und 481 ein Nein zu einer Änderung des Zonenplanes und der Ergänzung des Bau- und Zonenreglementes in die Urne.

Damit erhält die Alpnacher Firma Bürgi AG grünes Licht für die Erweiterung ihres Werkareals an der Grossen Schliere. Sie betreibt dort seit den Sechzigerjahren ein Kies- und Betonwerk. Ergänzt wurde die Anlage im Jahre 1995 durch die WSA Recycling AG und die Bau AG Alpnach. Diese beiden Firmen sind im Recycling und Sortieren von Bauabfällen tätig.

Gegen die Vorlage hatte ein anonymes Komitee sowie die benachbarte Firma Recycling Center Walther AG opponiert. Firmenchef Bernhard Walther hatte in verschiedenen Flugblättern erklärt, er sei nicht gegen die Erweiterung des Kiesabbaus, aber gegen den Ausbau des Recyclingbereichs. Für zwei Recycling-Firmen sei der Markt in Obwalden zu klein, meinte er.

Oliver Mattmann und Robert Hess