ALPNACH: Alpnachersee soll mit Aushub aus Hochwasser-Entlastungsstollen aufgewertet werden

Der Alpnachersee soll mit Flachwasserzonen und Flachmoorgebieten aufgewertet werden. Das Material dazu stammt aus dem Bau des Hochwasserentlastungsstollens. Der Obwaldner Regierungsrat geht davon aus, dass dies nicht nur ökologisch, sondern auch finanziell ein Gewinn sein wird.

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Morgenröte am Donnerstag über dem Alpnachersee. (Bild: Leserbild: Erika Rebsamen)

Morgenröte am Donnerstag über dem Alpnachersee. (Bild: Leserbild: Erika Rebsamen)

Die Kantonsregierung hat am Freitag dem Parlament für das Projekt Aufwertung Südufer Alpnachersee einen Planungskredit von 1,05 Millionen Franken beantragt. Der Kantonsrat wird das Geschäft am 25. Januar 2018 behandeln.

Überschüssiges Material aus dem Hochwasserentlastungsstollen und weiteren Grossprojekten solle für die Aufschüttung von Mündungsbuchten im Alpnachersee verwendet werden, teilte der Regierungsrat mit. Es könnten damit ökologisch wertvolle Flachmoore und Flachwasserzonen geschaffen werden, ohne dass Kulturland verloren gehe.

Der Regierungsrat rechnet damit, dass mit diesem Vorgehen allein beim Hochwasserschutzprojekt Sarneraa Einsparungen von mehreren Millionen Franken möglich seien, dies weil ein langer Abtransport und Deponiekosten entfallen würden. (sda)