ALPNACH: Armee zieht mit Verboten Unmut auf sich

Die Armee verfügt für die Bevölkerung grössere Einschränkungen bei der Benutzung des Flugplatzes. Vor allem Hundehalter sind empört.

Romano Cuonz
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Carla Röthlin (links) und Gaby Durrer aus Kerns bedauern die neue Benutzungsordnung des Flugplatzes (Bildmontage links), die zudem noch Rechtschreibefehler aufweist. (Bilder Romano Cuonz)

Carla Röthlin (links) und Gaby Durrer aus Kerns bedauern die neue Benutzungsordnung des Flugplatzes (Bildmontage links), die zudem noch Rechtschreibefehler aufweist. (Bilder Romano Cuonz)

Nirgends sind so viele Hundehalter von morgens bis abends mit ihren Vierbeinern unterwegs wie auf den Wegen rund um den Militärflugplatz Alpnach. Doch nicht nur sie schätzen die gut gepflegten, meist asphaltierten Wege: Auch Velofahrer, Segler mit Rollbrett (Kiter), ganze Familien mit Rollerblades oder Nordic Walker kommen oft von weit her, um hier ihre Runden zu drehen. Kein Wunder: Bislang waren grosse Teile der Rollwege und der sogenannten Alternate Piste an Wochenenden und werktags ab 17 Uhr für die Bevölkerung zur Benutzung freigegeben. Neu muss man mit Einschränkungen leben. Die Armee hat kürzlich an allen Zufahrtswegen die alten Schilder durch neue ersetzt. Bei Zuwiderhandlungen können Bussen von 500 oder im Wiederholungsfall gar 2000 Franken verfügt werden.