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ALPNACH: Asylzentrum: Bund sorgt für Kopfschütteln

Die Aufhebung der Sperrzonen um das Asyl­zentrum Kleine Schliere sorgt für rote Köpfe. Die Bewährung steht noch aus.
Das Truppenlager Kleine Schliere in Alpnach. Hier entsteht ein Asylzentrum des Bundes. (Bild: Adrian Venetz / Neue OZ)

Das Truppenlager Kleine Schliere in Alpnach. Hier entsteht ein Asylzentrum des Bundes. (Bild: Adrian Venetz / Neue OZ)

cri. Mit Bussen werden am Dienstag die ersten Asylsuchenden von Chiasso nach Alpnach ins neue Bundeszentrum Kleine Schliere verlegt. Nach monatelangen Vorbereitungsarbeiten und Verhandlungen hat das verantwortliche Bundesamt für Migration (BFM) mit der Gemeinde eine neue Vereinbarung abgeschlossen: Es wird keine sensiblen Zonen mehr geben. Die Asylsuchenden haben das gleiche Grundrecht auf Bewegungsfreiheit wie alle anderen auch (siehe Ausgabe von gestern.) Offiziell bekannt hätte das erst am Montag werden sollen. Die Sperrzonen dienten den Bundesvertretern zuvor als Argument zur Beruhigung der Anwohner.

Täuschung und Irreführung

«Das ist ein Skandal», sagt SVP-Ortspräsident Werner Birrer, auch Mitglied der Begleitgruppe Asylunterkunft Alpnach. Die Informationspolitik des BFM basiere auf Täuschung und Irreführung. Die Begleitgruppe sei vom Bund nachträglich vor geschaffene Tatsachen gestellt und deshalb vorgeführt worden. Auch für den Obwaldner CSP-Präsidenten Walter Wyrsch aus Alpnach ist es «stossend, wenn Bundesvertreter nicht zu ihrem Wort stehen».

Gemeindepräsidentin und Mitunterzeichnerin der neuen Vereinbarung, Kathrin Dönni, möchte mit einem reibungslosen Betrieb des Zentrums das Vertrauen der Bevölkerung festigen. Der Bund sei nach wie vor ein vertrauenswürdiger Partner, der mit der Gemeinde für die Sicherheit einstehe.

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