ALPNACH: Bankräuber: Auslieferung kann Monate dauern

Der mutmassliche Täter beim Raiffeisen-Bankraub der letzten Woche in Alpnach sitzt in Spanien in Haft. Zuständig ist aber Obwaldens Justiz.

Drucken
Teilen
Die Raiffeisen-Filiale in Alpnach. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Die Raiffeisen-Filiale in Alpnach. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Dass es sich beim 43-jährigen Österreicher V. K. mit grösster Wahrscheinlichkeit um jenen Mann handelt, der bereits im Jahr 1999 und dieses Jahr am 9. Januar und am 3. Dezember die Raiffeisenbank Alpnach heimsuchte, wurde vom Obwaldner Verhörrichter Jörg Boller bestätigt. Das Bundesamt für Justiz wurde nun vom Verhöramt mit der Koordination der Auslieferung des Tatverdächtigen an den Kanton Obwalden beauftragt: «Das kann schnell gehen, kann aber auch länger andauern», erklärt Jörg Boller auf Anfrage.

Wenn V. K. von seinem Recht Gebrauch mache und die Auslieferung in Spanien anfechte, werde das unweigerlich zu Verzögerungen von bis zu 6 Monaten und mehr führen. Angesprochen auf die beiden Überfälle auf die Obwaldner Kantonalbank in diesem Jahr, verneint Jörg Boller jeglichen Zusammenhang mit dem aktuellen Raub von V. K. «Es gibt weder Hinweise auf die gleiche Täterschaft noch konkrete Ermittlungsergebnisse.»

Primus Camenzind

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Freitag in der Neuen Obwaldner Zeitung.