ALPNACH: Bevölkerung verlangt bessere Information

Der Alpnacher Gemeinderat will die Kommunikation mit dem Volk verbessern. Was es dazu braucht, will man aus einer Umfrage erfahren.

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Markus Britschgi von Blueeyes Marketing. (Bild Markus von Rotz/Neue OZ)

Markus Britschgi von Blueeyes Marketing. (Bild Markus von Rotz/Neue OZ)

Bestellt hat diese Umfrage eine Projektgruppe Kommunikation. Diese wurde vom Gemeinderat eingesetzt mit dem Auftrag, «die Kommunikation zwischen der Bevölkerung und dem Gemeinderat zu intensivieren und zu vertiefen,» erklärte Gemeindeschreiber Hans Stricker. Wie viel die Umfrage kostete, sei wegen des laufenden Prozesses noch nicht bezifferbar, erklärte er gestern auf Anfrage.

Von 2300 Umfragebögen kamen 900 zurück, 700 der Antwortenden verzichteten darauf, anonym an der Umfrage teilzunehmen. Die Firma Blueeyes Marketing aus Luzern vertiefte einzelne Fragen zudem in 50 persönlichen Interviews. Gut 50 Personen waren am frühen Dienstagabend vor Ort, um erste Ergebnisse zu hören. Die Hälfte waren Partei- und Behördenvertreter oder sonst Involvierte.

Dritte wichtig
Im Mittelpunkt der Umfrage stand die Information. Mit der Verständlichkeit der offiziellen Infos des Gemeinderates ist man knapp zufrieden, die Infos dürften jedoch aktueller, regelmässiger und vollständiger sein, ergab die Umfrage. 54 Prozent würden sicher oder eventuell einen Newsletter abonnieren, der einmal pro Monat über Anlässe und wichtige Beschlüsse sowie Abstimmungsergebnisse informieren sollte. Offizielle Informationen holen sich die Alpnacher eher bei Drittpersonen als an gemeindeeigenen Veranstaltungen. Hier sei wichtig, dass die Gemeinde sich überlege, wie sie das steuern könne, um nicht vom «Geschwätz» auf der Strasse abhängig zu sein, sagte Markus Britschgi von Blueeyes.

Markus von Rotz

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.