ALPNACH: Canyoning zieht auch Schweizer wieder an

Die Canyoning-Tour in der Chli Schliere ist gefragt. Inzwischen stürzen sich auch mehr Schweizer die Felsen und Rutschen hinunter.

Marion Wannemacher
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Die Canyoning-Tour durch die Chli Schliere bedeutet Sprünge von bis zu 10 Meter und Wasserrutschen bis zu 20 Meter lang. (Bild: pd)

Die Canyoning-Tour durch die Chli Schliere bedeutet Sprünge von bis zu 10 Meter und Wasserrutschen bis zu 20 Meter lang. (Bild: pd)

Da steigt der Adrenalinpegel nur schon vom Zuschauen: Der Sprung vom Fels geht sicher 8 Meter in die Tiefe. Auch die «Rutschbahn» erscheint endlos lang: «20 Meter beträgt sie», klärt Beni Steuri, Geschäftsführer von Outdoor Interlaken, auf. Zu sehen ist der Nervenkitzel auf einem Video auf ihrer Homepage, mit dem die Canyoning-Tour durch die Chli Schliere in Alpnach beschrieben wird.

Seit zwölf Jahren bietet die Outdoorfirma aus Interlaken die Tour an. Seit vergangenem Jahr muss man nicht mehr nach Interlaken reisen, um daran teilzunehmen. Teilnehmer aus und um Zürich, Aarau, Basel und Süddeutschland können auch direkt nach Alpnach kommen. Und sie kommen. «Die Nachfrage nach der Tour hat es schon immer gegeben. In Interlaken haben wir ja viel internationale Touristen. Seit man auch in Alpnach dazustossen kann, kommen mehr Schweizer Kunden», berichtet Steuri, ohne konkrete Zahlen zu nennen.

Der Canyoning-Boom war nicht immer derart gross. Allen voran nach dem 27. Juli 1999. Damals wurden nach einem Gewitter im Saxetbach im Berner Oberland 18 Canyoning-Teilnehmer und drei Tourenführer von einer Wasserwalze mitgerissen und getötet. Nach dieser Tragödie brach die Nachfrage nach Canyoning schweizweit massiv ein.

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