ALPNACH: Der «Heiti»-Beizer wirft das Handtuch

Das Alpbeizli Heiti hat am Samstag seine Türen für immer geschlossen. Der Besitzer und Wirt lehnt die geforderte Verlegung der Küche ab.

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Die Heiti-Beiz ist seit Samstag, 31. Oktober 2009 geschlossen. (Bild Robert Hess/Neue LZ)

Die Heiti-Beiz ist seit Samstag, 31. Oktober 2009 geschlossen. (Bild Robert Hess/Neue LZ)

Der 65-jährige «Heiti»-Besitzer Christian Ettlin will seine Wirtschaft im nächsten Frühling nicht mehr öffnen. Vor 15 Jahren hatte der Kernser die 120-jährige Alphütte mit 20 Hektaren Land gekauft. Seit elf Jahren führt der gelernte Schreiner das Beizli zusammen mit seiner Frau Vreni. 

Der Kontrollbericht aus Brunnen
Wer in die Gaststube im oberen Stock will, muss auf dem Weg dazu die kleine Küche durchqueren. «Schauküche pur», könnte man sagen. Doch dies müsste sich nach dem Willen des Laboratorums der Urkantone in Brunnen nächstes Jahr ändern. Ein Kontrollbericht verlangt, dass «die Küche verlegt werden muss».

«Ich werde die Küche nicht verlegen. Denn ich will auch in Zukunft eine Alphüttenküche und keine Viersternehotelküche führen», sagt Ettlin bestimmt.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie in der «Neuen Obwaldner Zeitung» vom Montag, 2. November.