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ALPNACH: Der Rechtsvortritt ist jetzt markiert

Wer hat Vortritt? Dank Bodenmarkierungen sollen Unsicherheiten bei Kreuzungen aus der Welt geschafft werden.
Matthias Piazza
Boden­markierungen sollen die Orientierung beim Rechtsvortritt verbessern – hier im Alpnacher Quartier Neugrund. (Bild Markus von Rotz)

Boden­markierungen sollen die Orientierung beim Rechtsvortritt verbessern – hier im Alpnacher Quartier Neugrund. (Bild Markus von Rotz)

Eigentlich ist der Sachverhalt klar: Wer innerorts von rechts in eine Kreuzung fährt, hat Vortritt. In der Realität kann es hingegen schon mal passieren, dass man einen Moment überlegen muss, besonders wenn man als Ortsunkundiger eine Kreuzung befährt.

Die Gemeinde Alpnach hat bei diesem Missstand nun Abhilfe geschaffen. In der vergangenen Woche wurden an rund zehn Kreuzungen im Dorfzentrum, bei der Unterdorfstrasse und beim Bahnhof Bodenmarkierungen angebracht, die definitiv Klarheit schaffen. «Am Vortrittsrecht haben wir nichts geändert. Mit der Bodenmarkierung bieten wir den Autofahrern aber eine zusätzliche Orientierung. In der Vergangenheit kam es unter den Verkehrsteilnehmern manchmal zu Verwirrungen», erklärt Martin Schünemann, Leiter Bau, Infrastruktur und Werke bei der Gemeinde Alpnach.

Weil es für die Signalisierung des Rechtsvortrittes keine Tafeln gibt, sind die Autofahrer bei schneebedeckter Fahrbahn allerdings nach wie vor angehalten, den Rechtsvortritt auch ohne Hilfe korrekt anzuwenden. «Wir hatten die Massnahmen in der Höhe eines vierstelligen Betrages schon länger geplant und nahmen sie für dieses Jahr ins Budget auf, nachdem wir zusammen mit der Polizei die neuralgischen Punkte ausgewählt hatten.» Die Linien wurden im Rahmen weiterer Markierungsarbeiten gezogen.

Polizei begrüsst Massnahme

Auch andere Obwaldner Gemeinden haben neuralgische Kreuzungen in ihren Quartieren mit Bodenmarkierungen versehen. «Wir begrüssen diese Massnahmen grundsätzlich. Sie sind im Sinne der Verkehrssicherheit», sagt Marco Niederberger, Chef der Obwaldner Verkehrs- und Sicherheitspolizei. «Vor allem auf Nebenstrassen an Stellen, wo eine kleine Strasse in eine grössere mündet, ist den Autofahrern nicht immer klar, dass dort Rechtsvortritt herrscht. Es bürgerten sich teilweise falsche Gewohnheiten ein.» Mit der Markierung soll das Problem behoben werden. «Gewisse Autofahrer werden ein Aha-Erlebnis haben, aber besser dann als nach einem Unfall.» Allerdings bleibt es bei den Markierungen auf der Fahrbahn. «Wir raten von einem zusätzlichen Schild ab, das auf den Rechtsvortritt hinweist. Denn jede weitere Tafel ist auch ein zusätzlicher Ablenkungsfaktor», so Niederberger.

Matthias Piazza

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