ALPNACH: Der «Recycling-Nachbar» opponiert

Die Alpnacher Firma Bürgi AG will ihr Werk Schlieren erweitern. Dazu braucht es eine Ortsplanungsänderung. Sie wird bekämpft.

Drucken
Teilen
Hermann Bürgi (links) und Guido Langensand beim bestehenden Werkareal Schlieren: «Der Ausbau ist zur Unternehmenssicherung notwendig.» (Bild Robert Hess/Neue NZ)

Hermann Bürgi (links) und Guido Langensand beim bestehenden Werkareal Schlieren: «Der Ausbau ist zur Unternehmenssicherung notwendig.» (Bild Robert Hess/Neue NZ)

Entschieden wird am 22. Juni an der Urne. Die Alpnacher Stimmberechtigten haben über eine Änderung der Ortsplanung und die Ergänzung des Bau- und Zonenreglementes abzustimmen. Sagen die Bürger Ja dazu, kann die Bauunternehmung Bürgi AG, Alpnach, ihr Werk im Gebiet der Grossen Schlieren ausbauen. Auf dem Werkareal Schlieren betreibt die Firma Bürgi seit Anfang der Sechzigerjahre ein Kies- und Betonwerk. Zudem sind seit 1995 dort die Firmen WSA Recycling und Bau AG Alpnach tätig. Die WSA Recycling betreibt eine Wertstoff-Sortieranlage, die Bau AG führt das Kies- und Betonwerk. Weiter betreibt die Bürgi AG dort ein Lager für Bauinventar.

Neue Sondernutzungszone
«Mit der Erweiterung des Werkareals Schlieren wollen wir den Geschäfts- und Produktionsstandort in Alpnach für unsere insgesamt rund 100 Mitarbeiter sichern», sagt der heutige Mitinhaber der Bürgi AG und Geschäftsführer Guido Langensand. Die Bauunternehmung will das gesamte Areal ausbauen und modernisieren und damit die Arbeitsabläufe optimieren. Zusätzlich soll auf dem Areal hochwertiges Gesteinsmaterial abgebaut werden. Durch eine neu zu schaffende «Sondernutzungszone Schlieren Ost» wird die künftige Nutzung klar definiert und umschrieben. «Wir wollen keine Gewerbe- und Industriezone schaffen», stellt Guido Langensand klar.

«Recycling-Nachbar» dagegen
Gegen die Abstimmungsvorlage opponiert «Recycling-Nachbar» Bernhard Walther, der Inhaber der Recycling Center Walther AG. Sein Unternehmen liegt ebenfalls an der Grossen Schliere, aber auf der andern Seite der Brünigstrasse.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Nidwaldner Zeitung.