ALPNACH: Die CVP macht Druck beim Vollanschluss

Wie steht der Gemeinderat Alpnach zur Frage eines Vollanschlusses zur A 8? Die CVP will es wissen.

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Halbanschluss A8 in Alpnach Süd: Wie hier von Sarnen her kommend soll auch in die Gegenrichtung vom Lopper her eine Ein- und Ausfahrt gebaut werden. (Bild Luca Wolf/Neue OZ)

Halbanschluss A8 in Alpnach Süd: Wie hier von Sarnen her kommend soll auch in die Gegenrichtung vom Lopper her eine Ein- und Ausfahrt gebaut werden. (Bild Luca Wolf/Neue OZ)

Die CVP Alpnach ersucht den Gemeinderat mit einem Schreiben, bis zum 30. September einen Grundsatzentscheid zum Vollanschluss A 8 in Alpnach Süd zu fällen und seine klare Position beim Regierungsrat schriftlich darzulegen. Ohne einen solchen Grundsatzentscheid befürchte die CVP, dass diese Frage auf die lange Bank oder zwischen Kanton und Gemeinde hin und her geschoben werde, teilt die Partei mit. In ihrem Schreiben an den Gemeinderat hatte die CVP festgehalten, dass es sich beim geforderten Vollanschluss nicht ein neues Bauwerk, sondern um die Fertigstellung des bestehenden Halbanschlusses handle.

Die Regierung will noch nicht verhandeln
Die CVP Alpnach fordert, dass über die Finanzierung erst diskutiert werden solle, nachdem die Gemeinde ihren Grundsatzentscheid gefällt habe. «Aufgrund der klaren Position der Gemeinde soll der Regierungsrat beim Bundesamt für Strassen darauf hinwirken, dass das Ausbauvorhaben unverzüglich ins Strassenbauprogramm aufgenommen wird», schreibt die CVP weiter.

Die Regierung will jedoch noch nicht verhandeln, wie sie in ihrer Antwort auf einen Vorstoss des Alpnacher FDP-Kantonsrates Walter Hug bereits Ende Juni mitgeteilt hatte. Dies würde erst Sinn machen, wenn die vom Bund in Betracht gezogene Abstellfläche für Lastwagen auf dem Flugplatz Alpnach realisiert werden könnte oder sich die Finanzierung des Anschlusses ohne Nationalstrassengelder regeln liesse.

Geri Wyss

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Montag in der Neuen Obwaldner Zeitung.