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ALPNACH: Drei Tage für ein neues Wahrzeichen

Wäre der neue Turm für den Klärschlamm der ARA Sarneraatal herkömmlich gebaut worden, hätte dafür ein Monat wohl nicht gereicht. Mit einem speziellen Verfahren genügten drei Tage und drei Nächte.
25 Zentimeter pro Stunde wuchs der Betonturm seit Dienstag bei der ARA. (Bild: Markus von Rotz (Alpnach, 27. September 2017))

25 Zentimeter pro Stunde wuchs der Betonturm seit Dienstag bei der ARA. (Bild: Markus von Rotz (Alpnach, 27. September 2017))

Falls letzte Nacht alles geklappt hat, wurde der neue Turm bei der ARA in Alpnach heute früh um 2 Uhr fertig. Seit drei Tagen wurde rund um die Uhr daran gearbeitet. Im 14,5 Meter hohen und im Innern 10,4 Meter dicken Turm wird künftig Klärschlamm vor der Entwässerung zwischengelagert. Er wurde wegen der Erweiterung der ARA nötig. Sandro Durrer, Bauführer der Firma Bürgi, sieht nur Vorteile im speziellen Gleitschalungsverfahren, das zur Anwendung kam. Vor allem hebt er das geringere Unfallrisiko hervor, weil die Arbeitsebenen nur einmal befestigt werden und als Ganzes nach oben gezogen werden. Pro Stunde um 25 Zentimeter wurde der Turm höher – eine Lastwagenladung von 3,5 bis 4 Kubikmetern. Total wurden 220 Kubik Beton verbaut. Laut Durrer wären im herkömmlichen Verfahren mit Schalen, Betonieren und Ausschalen ein bis zwei Monate nötig. Profitiert haben die Arbeiter auch vom Wetter und der halbschattigen Lage: Beton möge nicht zu viel Wärme. (mvr)

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