ALPNACH: Dringend gesucht: Feuerwehrleute

Die Steuerstrategie löst in Alpnach einen Bauboom aus. Die Arbeit geht der Feuerwehr nicht aus. Der Nachwuchs schon.

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Remo Kuster, Kommandant der Feuerwehr Alpnach, im Depot in Alpnach. (Bild Roger Zbinden/Neue NZ)

Remo Kuster, Kommandant der Feuerwehr Alpnach, im Depot in Alpnach. (Bild Roger Zbinden/Neue NZ)

«Die Kehrseite der Steuerstrategie», titelte die Feuerwehr Alpnach das Inserat im Gemeindeblatt. Darin sucht sie händeringend nach Nachwuchs für ihr Korps. Denn durch den Bauboom, der von der kantonalen Steuerstrategie ausgelöst wurde, wachse die Gemeinde auf eine Grösse an, die einen Personalbestand von 90 bis 100 Leuten in der Ortsfeuerwehr Alpnach nötig mache. Aktueller Bestand: 76.

«Wir sind nach wie vor jederzeit einsatzfähig, auch weil wir auf die Nachbarsfeuerwehren und auf die Stützpunktfeuerwehr zurückgreifen können», sagt Kommandant Remo Kuster. Doch wegen des Unterbestandes müsse die Arbeit auf weniger Leute verteilt werden.

Mit dem Aufruf im Gemeindebulletin und verschiedenen Auftritten in der Öffentlichkeit, wie etwa Feuerwehrvormittagen bei Schulklassen, versuche man, gezielt die Jungen für die Feuerwehr zu begeistern.

Gemäss Peter Gautschi, dem Obwaldner Feuerwehrinspektor, ist die Personaldecke in den anderen Obwaldner Ortsfeuerwehren «genug dick, abgesehen von punktuellen Schwankungen». Öffentlichkeitsarbeit für die Nachwuchsrekrutierung begrüsse er aber auf jeden Fall.

Matthias Piazza

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Sonntag in der «Zentralschweiz am Sonntag».