ALPNACH: Ein Auto rollt in den Alpnachersee

Polizei und Feuerwehr mussten in Niederstad ein führerloses Fahrzeug aus dem Alpnachersee bergen. Das Auto war nicht richtig gesichert.

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Die Kantonspolizei Obwalden birgt am Mittwoch in Niederstad ein Auto, das tags zuvor im Alpnachersee versunken war. (Bild Kantonspolizei Obwalden/PD)

Die Kantonspolizei Obwalden birgt am Mittwoch in Niederstad ein Auto, das tags zuvor im Alpnachersee versunken war. (Bild Kantonspolizei Obwalden/PD)

Schrecksekunde am Dienstagnachmittag für eine Lenkerin in Niederstad. Ihr Auto, das sie auf einem Parkplatz neben dem Seeufer abgestellt hatte, war verschwunden. «Sie hatte es unterlassen, das Auto mit der Handbremse richtig zu sichern», sagt Marco Niederberger, Leiter der Obwaldner Verkehrs- und Sicherheitspolizei, auf Anfrage. «Ihr Fahrzeug war über das flache Ufer in den See gerollt und versunken.» Es sei recht weit abgetrieben worden und in etwa 100 Metern Entfernung vom Ufer in einer Tiefe von rund 17 Metern zu liegen gekommen.

Am Dienstag hatte sich die Polizei darauf beschränkt, das Auto zu sichern, damit es nicht weiter abrutscht. «Für die Bergung mussten wir Taucher von der Luzerner Polizei anfordern», so Niederberger weiter. Mit Hilfe von Luftkissen wurde das Fahrzeug am Dienstag wieder an die Wasseroberfläche geholt und von einem Boot zum Ufer gebracht. «Daraufhin wurde es mit einem Kran aus dem Wasser gezogen», beschreibt Niederberger die Bergungsarbeiten weiter. Das Fahrzeug hat einen Totalschaden erlitten, die Schadensumme beläuft sich laut Polizeiangaben auf rund 14 000 Franken.

Im Einsatz hatte auch die Feuerwehr Alpnach gestanden. Sie hatte vorsorglich eine Ölsperre errichtet. «Allerdings ist kein Öl oder Treibstoff ausgelaufen», so Niederberger.

mu