ALPNACH: Ein Überlastfall soll das Dorf schützen

Das Gerinne der Kleinen Schliere darf nicht stärker als beim Hochwasser 2005 belastet werden. Fachleute haben die entsprechenden Massnahmen geplant.

Drucken
Teilen
Zwei Kinder spazieren entlang der Kleinen Schliere. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Zwei Kinder spazieren entlang der Kleinen Schliere. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

«Überlastfall» und «Entlastungskorridor» an der Kleinen Schliere sind zwei Begriffe, unter denen sich die Alpnacher Bevölkerung bisher nur wenig vorstellen konnte. Erstmals hat nun die für den Wasserbau verantwortliche Wuhrgenossenschaft am Dienstagabend vor rund 200 Anwesenden umfassend darüber informiert.

Grundlage Integralprojekt 2003
Die Notwendigkeit, den Hochwasserschutz an der Kleinen Schliere zu verbessern, ist nicht etwa erst nach der Katastrophe vom August 2005 erkannt worden. Grundlage dafür ist das Integralprojekt von 2003, wie Sepp Hess, Leiter Abteilung Naturgefahren des Kantons, an der Informationsveranstaltung erklärte. Damals stimmten die Wuhrgenossenschaftsversammlung, anschliessend der Kantonsrat und die Einwohnergemeinde dem 12-Millionen-Integralprojekt zu.

In den vergangenen Jahren sind im Rahmen dieses Projektes verschiedene Massnahmen an der Kleinen Schliere abgeschlossen worden, wie Sepp Hess berichtete. «Nun soll einer der technisch anspruchsvolleren Teile in Angriff genommen werden. Nämlich die Verbesserung der Hochwassersicherheit im Dorfkernbereich», fuhr Hess fort. Für grosse Teile des Siedlungsgebietes bestehe eine mittlere bis geringe Hochwassergefährdung, weil das «Schluckvermögen« des Schlieren-Kanals auf ein knapp 100-jährliches Ereignis beschränkt sei.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Donnerstag in der Neuen Obwaldner Zeitung.