ALPNACH: Ein Wahrzeichen am See verschwindet

Der Abbau von Kiessand aus dem Alpnachersee ist nach 66 Jahren eingestellt worden. Der alte Seebagger wird derzeit demontiert.

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Seit 1957 stand die Seebagger-Anlage am Alpnachersee. Nun wird sie demontiert. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Seit 1957 stand die Seebagger-Anlage am Alpnachersee. Nun wird sie demontiert. (Bild Robert Hess/Neue OZ)

Seit 1957 gehörte der rund 170 Tonnen schwere, 29 Meter lange und je 11 Meter breite und hohe Seebagger beim BOW-Betonwerk Obwalden AG im Niederstad zum Landschaftsbild am südlichen Ende des Alpnachersees. Jährlich sind mit der Greiferanlage bis zu 80'000 Kubikmeter Kiessandmaterial aus dem Alpnachersee abgebaut worden.

Damit ist nun Schluss. Die Konzession ist abgelaufen, und die alte Baggeranlage wurde deshalb kürzlich zum Areal der früheren Sand + Kies AG in Alpnachstad geschleppt. Letzte Woche haben Spezialisten mit dem Rückbau des Baggers begonnen.

Weil nach dem Unwetter 2005 der Kiesabbau durch abgelagertes Holzmaterial erschwert wurde, sei er 2007 vorläufig und im Mai 2009 endgültig eingestellt worden. Der Bagger wird in Alpnach teilweise und schliesslich in Beckenried vollständig demonitert werden.

Robert Hess

Den ausführlichen Artikel lesen Sie am Mittwoch in der Neuen Obwaldner Zeitung.