Vielen Dank für Ihre Registrierung. Sie haben jetzt den Aktivierungslink für Ihr Konto per E-Mail erhalten.

Ihr Konto ist aktiviert. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

Vielen Dank für Ihre Bestellung. Wir wünschen Ihnen viel Lesevergnügen.

ALPNACH: Feuerwehren wählen neuen Präsidenten

In aufgelockerter Stimmung brachte Remo Kuster die 90. und für ihn als Präsident letzte Delegiertenversammlung des Obwaldner Feuerwehrverbandes über die Bühne. Neu an der Spitze des Verbands ist Peter Abächerli.
Paul Küchler
Der zurückgetretene Präsident Remo Kuster (rechts) und sein Nachfolger Peter Abächerli, flankiert von den Ehrendamen Michaela Vogler (rechts) und Irene Andrich. (Bild: Paul Küchler (Alpnach, 16. März 2018))

Der zurückgetretene Präsident Remo Kuster (rechts) und sein Nachfolger Peter Abächerli, flankiert von den Ehrendamen Michaela Vogler (rechts) und Irene Andrich. (Bild: Paul Küchler (Alpnach, 16. März 2018))

Paul Küchler

redaktion@obwaldnerzeitung.ch

Im Hotel Schlüssel in Alpnach fand am Freitag die 90. Delegiertenversammlung des Obwaldner Feuerwehrverbandes statt. Neben den zahlreich erschienenen Delegierten konnte Präsident Remo Kuster dazu mehrere Gäste, unter ihnen den Obwaldner Regierungsrat Christoph Amstad, Vertreter kantonaler Stellen, der Gemeinde Alpnach, Delegierte benachbarter Kantonalverbände und des Schweizerischen Feuerwehr­verbandes sowie Jubilare und alt Kom­mandanten begrüssen.

In seinem Jahresbericht hielt Remo Kuster fest, dass im letzten Jahr 392 Einsätze zu verzeichnen waren. Dies sind 125 Einsätze mehr als im Vorjahr. Dabei geht die Zunahme von rund 30 Einsätzen in der Gemeinde Alpnach allerdings auf das «Konto» Insektenbekämpfung, bei der die Feuerwehr beim Einsatz gegen Wespen Hilfe leisten musste. Um 32 Einsätze war bei der Feuerwehr Sarnen die Vorjahreszahl für verschiedene Hilfeleistungen grösser. Ende des letzten Jahres waren es 721 Personen, inbegriffen 41 Frauen, die in Obwalden Feuerwehrdienst leisteten. Das bedeutet gegenüber dem Vor­-jahr eine leichte Abnahme um 27 Feuerwehrleute.

Als Feuerwehrinspektor der beiden Kantone Ob- und Nidwalden orientierte auch Toni Käslin über die verschiedenen Einsätze. Für ihn ist es wichtig, dass von jeder Feuerwehr im Ernstfall ein schneller und effizienter Einsatz erwartet werden kann und auf der Basis des Milizsystems professionelle Arbeit geleistet wird. Käslin sagte: «Einmal mehr hat es sich gezeigt, dass neben dem Feuerwehrhandwerk, der Ausbildung und den Gerätschaften auch das Zwischenmenschliche eine wichtige Rolle im Milizsystem ‹Feuerwehr› spielt.»

Neuer Präsident einstimmig gewählt

Unter dem Traktandum Wahlen mussten die zurücktretenden Vorstandsmitglieder Remo Kuster, Alpnach, Martin Rohrer, Sachseln, und Hans Schürmann von der Betriebsfeuerwehr VBS ersetzt werden. Mit Applaus wurden Markus Zurfluh, Alpnach, Fabian Gassmann, Sachseln, und Walter Schrackmann, Sarnen, neu in den Vorstand gewählt. Einstimmig wurde dem bisherigen Vizepräsidenten Peter Abächerli, Giswil, das Amt als neuer Präsident übertragen.

Remo Kuster wurde für seinen grossen Einsatz in der Feuerwehr, insbesondere als Vorstandsmitglied seit 2008 und als Verbandspräsident seit 2013, mit der Ehrenmitgliedschaft ausgezeichnet. Regierungsrat Christoph Amstad richtete in seiner Grussbotschaft besondere Dankesworte an Remo Kuster und sagte: «Du hast unzählige Ereignisse gemeistert und neue Herausforderungen immer wieder angenommen.» Und er stellte weiter fest, dass das Zitat von Einstein – «Persönlichkeiten werden nicht durch schöne Reden geformt, sondern durch Arbeit und eigene Leistung» – zur Verabschiedung von Remo Kuster prima passt.

Merkliste

Hier speichern Sie interessante Artikel, um sie später zu lesen.

  • Legen Sie Ihr persönliches Archiv an.
  • Finden Sie gespeicherte Artikel schnell und einfach.
  • Lesen Sie Ihre Artikel auf allen Geräten.