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ALPNACH: Grossaufmarsch am Jungmusikantentreffen

Der Pfarreisaal war am vergangenen Sonntag Austragungsort eines beliebten Nachwuchstreffens. Hubert Wallimann konnte 28 Formationen am 30. Unterwaldner Jungmusikantentreffen präsentieren.
«Quartett Premiere» mit Marcel (v.l.) und Beat Ettlin, Lehrerin Ursula Rohrer, Joel von Rotz und Remo Vogler. (Bild: Otmar Näpflin (Alpnach, 11. März 2018))

«Quartett Premiere» mit Marcel (v.l.) und Beat Ettlin, Lehrerin Ursula Rohrer, Joel von Rotz und Remo Vogler. (Bild: Otmar Näpflin (Alpnach, 11. März 2018))

Zum 30. Mal organisierte der Vorstand vom VSV Unterwalden das Unterwaldner Jungmusikantentreffen und schuf damit die Basis für ein klingendes Stelldichein zwischen jugendlichen Interpreten und Musikinteressierten. «Publikumsmässig sind wir regelrecht überrumpelt worden» hielt Präsidentin Pia Graf am vergangenen Sonntag fest. Und meinte weiter: «Dieser Anlass für die musizierende Jugend, unserer Zukunft von morgen, liegt uns sehr am Herzen. Unser Engagement zu ihren Gunsten lohnt sich, denn es entspricht einem Bedürfnis.»

Das musizierende Jungvolk war denn auch voll bei der Sache, gab sich keine Blösse, obwohl sich im Unterbewusstsein vielleicht leichte Nervosität in den Anfängen der jeweiligen Vorträge bemerkbar machte. Weil aber die Spielfreude überwog und die Anwesenheit des Örgelilehrers oder der Lehrerin für zusätzliche Sicherheit sorgte, konnte fast nichts mehr schief gehen. Zusätzlichen Ansporn verlieh das gemeinsame Musizieren. Und am nötigen Stolz fehlte es auch nicht, denn dem mobilisierten Begleittross, sei es Eltern, Geschwistern, Verwandten und Bekannten, will man ja zeigen, was man in der Musikschule bis anhin gelernt hat.

Das Schwyzerörgeli boomt

Seiner Handlichkeit wegen erfreut sich das Schwyzerörgeli, überaus grosser Beliebtheit. Dies bestätigten auch die anwesenden Lehrer. Akkordeonisten und Bläser waren in der Minderzahl, während sich Pianisten und Bassisten im Kommen befinden. Es zeigt sich, dass die Bassgeigenkurse für Anfänger und Fortgeschrittene erfolgsversprechend sind. Als Begleitinstrumente sind Hackbrett, Holzlöffel und Waschbrett eingesetzt worden.

Obwohl sich in jeder Notenmappe Übungspartituren befinden, so sind den Jungmusikern beliebte Kompositionen wie «Em Sepp sey Chatz», «Uf heechä Bärgä» und «Rita am Bass» nicht fremd. Und selbst vor dem «Steimanndli-Rock» wird nicht halt gemacht. Traditionell werden auch die Formationen benannt, die im «Echo-Trend» gehalten sind. Einen geglückten Erstlingsauftritt hatte das seit August 2017 zusammenspielende «Quartett Premiere» aus Kerns. Marcel und Beat Ettlin, Joel von Rotz und Remo Vogler (Bass) offerierten mit Unterstützung ihrer Lehrerin Ursula Rohrer die beiden Stücke «Mein 1. Tanz» und «Heimatträume», gekonnt. Beachtliches Können bewiesen zudem die Geschwister Tobias und Svenija Barmettler aus St. Niklausen. «Der Hobby-Senn» mit Schwyzerörgeli/Alphorn erlebte eine feine Darbietung.

Als Abgeltung für die gebotene klingende Folklore kann der VSV nicht Bares auszahlen, was er aber macht, ist wohldurchdacht. Er berappt die Mitgliedschaft von zehn Franken für ein Jahr und lädt heuer am 2. Juni alle Mitwirkenden zum Ausflug auf die Alpwirtschaft Horben im Freiamt. Zusätzlich erhalten die Musiker je einen Gutschein für Getränk und Imbiss sowie ein Erinnerungsgeschenk. Dank grosszügiger Gönnerbeiträgen ist ein gutes finanzielles Rückgrat vorhanden, sodass dieses Treffen garantiert werden kann.

Otmar Näpflin

redaktion@obwaldnerzeitung.ch

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