Alpnach handelt: Die Schulwege sollen sicherer werden

Weil die Gemeinde konkrete Massnahmen erarbeitet hat, zieht Bruno Müller seine Einzelinitiative für mehr Schulwegsicherheit nun zurück.

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(mah) Alpnach In Alpnach wird an der Schulwegsicherheit gearbeitet: Nachdem Bruno Müller aus Alpnachstad am 2. September 2019 eine Einzelinitiative zur Schulwegsicherheit Alpnachstad-Alpnach eingereicht hat, handelt nun der Gemeinderat Alpnach.

In einer weiteren Mitteilung an den Gemeinderat zieht der Initiator seine Initiative nun zurück: Nach einem zögerlichen Einstieg in die Debatte hätten sich lösungsorientierte Gespräche und erste Massnahmen ergeben, heisst es in der Mitteilung, in welcher Müller den Gemeinderat über diesen Rückzug informiert. Angesichts der geleisteten Vorarbeit sowie der in Aussicht gestellten Aufwertung der Karrengasse und der fortführenden Bereiche verzichte er auf seine Forderung zur Umsetzung des Radweges Rotenbächli–Grunderbergstrasse.

Um diesen Schulweg vom Dorf nach Alpnachstad geht es.

Um diesen Schulweg vom Dorf nach Alpnachstad geht es.

Bild: Robert Hess (20. Oktober.2020)

Innert kürzester Zeit viele konkrete Lösungen

Ziel des Vorstosses sei es gewesen – und ist es immer noch –, die Behörde von Alpnach für die aktive Unterstützung des vorgeschlagenen Prozedere zu gewinnen. Dies ganz im Sinne einer zukunftsweisenden und sicheren Schulweglösung für die Kinder aus Alpnachstad. Der Aktivität des Departementsvorstehers sowie dem Engagement des Leiters BIW sei es zuzuschreiben, dass sich jetzt innert kürzester Zeit weitsichtige Taten punkto Sicherheit und Linienführung einer Radweglösung konkretisieren lassen. Weiter stellt Müller in seinem Schreiben fest, dass sich inzwischen auch alle Ortsparteien dezidiert zum Thema Schulwegsicherheit äussern. Das Anliegen Schulwegsicherheit erweise sich mittlerweile als salonfähig und sei politisch etabliert: Dadurch zeige sich, dass die Dringlichkeit der Debatte auf allen Ebenen erkannt werde.

Die im Zuge der flankierenden Massnahmen vorgestellte Radweglösung im Bereich Trottoir entlang der Kantonsstrasse besteche einerseits durch ihre Einfachheit, andererseits aber auch durch den hohen Sicherheitsstandard. Nach dieser Zusicherung des zuständigen Gemeinderates, sich für eine priorisierte Umsetzung des besagten Radwegabschnittes einzusetzen, sei es ihm als Initianten ein Leichtes, sich hinter den Vorschlag des Gemeinderates zu stellen und diesen somit zu unterstützen.