ALPNACH: Helvetischer Siegeszug eines Lexikons

1979 hat der Alpnacher Mittelschullehrer Alfred Huber Herrn und Frau Schweizer ein Staatskundelexikon geschenkt. Es ist zum Bestseller geworden.

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Alfred Huber hält seinen Bestseller in den Händen. (Bild Romano Cuonz/Neue OZ)

Alfred Huber hält seinen Bestseller in den Händen. (Bild Romano Cuonz/Neue OZ)

Heute ist der frühere Obwaldner «Kollegi-Lehrer» Alfred Huber 84-jährig. Vor gut dreissig Jahren gab er ein Schweizer Staatskundelexikon heraus. Dass dieses Buch, mit der scheinbar trockenen Materie «Politik», zum wahren Schweizer Bestseller würde, hätte er sich damals nicht träumen lassen. Er sagt: «Jeder Autor ist glücklich, wenn sein Werk, in dem meist viel Arbeit steckt, auch vom Publikum gekauft wird.»

Eben ist die siebte, überarbeitete und aktualisierte Auflage erschienen. Mit andern Worten: Alfred Hubers Staatskundelexikon ist 305'000 Mal gedruckt worden.

Weil die politische Aktualität dem Autor ständig davonläuft, ist sein Ruhestand zum Unruhestand geworden. «Ich arbeite aber täglich, indem ich als Zeitungsleser, Radiohörer und TV-Konsument kurze Notizen mache. So geht mir kaum etwas durch die Lappen», sagt Huber.

Romano Cuonz

Ein ausführliches Interview mit Alfred Huber lesen Sie am Montag in der Neuen Obwaldner Zeitung.