Alpnacher Street-Food-Festival findet erst 2021 wieder statt – dafür mit vollem Genuss

Die Organisatoren sagen das im August geplante Street-Food-Festival Alpnach isst ab. Eine Durchführung sei in der aktuellen Situation nicht verantwortungsvoll. 

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Am 7. August 2021 sollen die Besucher wieder in den Genuss einer Vielfalt von Essensständen kommen.

Am 7. August 2021 sollen die Besucher wieder in den Genuss einer Vielfalt von Essensständen kommen. 

Bild: Robert Hess (Alpnach, 10. August 2019)

(ml) Das diesjährige Obwaldner Street-Food-Festival Alpnach isst vom 8. August ist abgesagt. Zwar hat der Bundesrat am Donnerstag, 16. April, die Lockerung des Lockdowns infolge des Coronavirus bekanntgegeben. Die Hygienemassnahmen und Massnahmen zur Einschränkung sozialer Kontakte bleiben jedoch vorerst bestehen. Die Organisatoren des Festivals wollen sich nun auf die Durchführung im kommenden Jahr am 7. August 2021 konzentrieren und so den langfristigen Erfolg des Street-Food-Festivals sicherstellen.  

Organisationskomitee rechnete mit 5000 Personen 

Nach heutigem Stand ist eine Veranstaltung von der Grösse von «Alpnach isst» im August nicht möglich. «Da es umfangreiche Vorbereitungen braucht, haben wir entschieden, die Veranstaltung abzusagen», begründet das OK seine Entscheidung in einer Medienmitteilung.

Bei der Veranstaltung wären rund 5000 Personen erwartet worden. Ein solcher Anlass sei in der aktuellen Situation nicht verantwortungsvoll durchführbar, erläutert OK-Mitglied Josa Allamand und ergänzt: «Essen hat mit Genuss zu tun. Wir möchten die Veranstaltung nicht mit einem unguten Gefühl durchführen. Die Standbesitzer sollen Freude ausstrahlen können.»

Essensstände wurden bereits ausgewählt

Der Anlass wäre eigentlich schon komplett aufgegleist gewesen. Die Betreiber der Essensstände waren bereits ausgewählt und kontaktiert worden. Trotzdem steht das Festival weiter auf guten Beinen. Die Tätigkeit der OK-Mitglieder basiert auf Freiwilligenarbeit, so musste man nicht für Lohnkosten aufkommen. Nur im Bereich Marketing fielen für die diesjährige Auflage bereits Ausgaben an. «Wir konnten uns aber mit den bisherigen beiden Austragungen eine gute finanzielle Basis aufbauen», sagt Josa Allamand.