ALPNACH: Kathrin Dönni kontert Vorwürfe

Die Gemeindepräsidentin äussert sich zur Kritik von Anwohnern zum Asylzentrum des Bundes. Kritik, die sie nicht ganz nachvollziehen kann.

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Kathrin Dönni an der Kleinen Schliere in Alpnach. (Bild: Archiv Robert Hess / Neue OZ)

Kathrin Dönni an der Kleinen Schliere in Alpnach. (Bild: Archiv Robert Hess / Neue OZ)

Anwohnerinnen und Anwohner des geplanten Asylzentrums des Bundes in Alpnach äusserten vergangene Woche massive Kritik an den Behörden von Bund und Gemeinde. Nun nimmt Gemeindepräsidentin Kathrin Dönni Stellung dazu. «Ich kann diese Kritik nicht ganz nachvollziehen», sagt sie im Interview mit unserer Zeitung. Die Vertreter der direkten Anwohner in der Begleitgruppe hätten zu jenen Leuten gehört, die am meisten Informationen hatten und ihre Anliegen hätten einbringen können.

Der Bund habe entschieden, dass das Zentrum komme. Die Gemeinde wünsche sich, dass man in der Begleitgruppe gut zusammenarbeiten könne um dazu beizutragen, dass der Betrieb gut laufe.

Dass die Begleitgruppe Amtsgeheimnis und Schweigepflicht unterstehe, solle nicht die freie Kommunikation verhindern, sondern die Regeln der Gemeindeordnung müssten für alle Kommissionen gelten, sagt Dönni weiter. Von der Informationsveranstaltung morgen Mittwoch erwartet die Gemeindepräsidentin, dass die Verantwortlichen aufzeigen können, was Alpnach erwartet. Sie ist zuversichtlich, dass es eine gute Veranstaltung wird.

Das ausführliche  Interview mit Kathrin Dönni lesen Sie am Dienstag in der Neuen Obwaldner Zeitung oder als Abonnent/in kostenlos im E-Paper.