ALPNACH: Kinder entdecken die Natur im Städerried

Umweltdirektoren machen Zentralschweizer Schulkinder zu Naturforschern. Im Städerried wird beobachtet, untersucht und gestaunt.

Romano Cuonz
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Kinder auf der Suche nach Lebewesen unter Wasser (oben). Zu entdecken gibt es auch Kormorane, Ringelnattern oder Frösche (von links). (Bilder Romano Cuonz)

Kinder auf der Suche nach Lebewesen unter Wasser (oben). Zu entdecken gibt es auch Kormorane, Ringelnattern oder Frösche (von links). (Bilder Romano Cuonz)

Vom 16. bis zum 27. Juni locken die Inselträume zahlreiche Schulklassen mit über 1100 Kindern aus allen Himmelsrichtungen ins Alpnacher Städerried. Die Idee hatte 2002 die Zentralschweizer Umweltdirektorenkonferenz (ZUDK). «Ihr erfolgreiches Projekt wird nun bereits zum vierten Mal durchgeführt», sagt Obwaldens Leiter der Abteilung Umwelt, Alain Schmutz. Diesmal im Städerried, wo die Sarneraa und die Kleine Schliere in den Alpnachersee münden. Hier breitet sich ein seit 1999 geschütztes, idyllisches Naturschutzgebiet mit Flachmooren, Tümpeln und Seebuchten, welche von zahlreichen Vogelarten bewohnt werden, aus. Im Verlauf der Jahre wurden da über 200 verschiedene Vogelarten beobachtet. Für Reptilien wie die Ringelnatter – oder Amphibien und zahlreiche Libellenarten ist das Gebiet ein wahres Paradies.

Ankunft der Forscher voller Tatendrang mit dem Nauen. (Bild: Romano Cuonz / Neue NZ)
20 Bilder
Kaum zu glauben, dass aus den kleinen Kaulquappen einmal ein so dicker Frosch wird! (Bild: Romano Cuonz / Neue NZ)
Kinder auf dem gruseligen Seeufer-Barfusspfad. (Bild: Romano Cuonz / Neue NZ)
Auf dem Forschungsschiff beobachten die Kinder unter dem Binokular Planktonproben. (Bild: Romano Cuonz / Neue NZ)
Auf dem Forschungsschiff lernen die Kinder Fische des Alpnachersees kennen. (Bild: Romano Cuonz / Neue NZ)
Durch einen Bilderrahmen betrachten Kinder die Natur ganz genau und gestalten dann Kunstwerke mit Sand, Kies, Holz und Stein. (Bild: Romano Cuonz / Neue NZ)
Hier erfahren die Kinder an einfachen Beispielen, was Wasser alles bewirken kann. (Bild: Romano Cuonz / Neue NZ)
Unglaublich, wie viele Lebewesen es unter Wasser an Steinen gibt! (Bild: Romano Cuonz / Neue NZ)
Unglaublich, wie viele Lebewesen es unter Wasser an Steinen gibt! (Bild: Romano Cuonz / Neue NZ)
Unglaublich, wie viele Lebewesen es unter Wasser an Steinen gibt! (Bild: Romano Cuonz / Neue NZ)
Mit allen Mitteln wird im Tümpel nach Kaulquappen und andern kleinen Lebewesen gesucht. (Bild: Romano Cuonz / Neue NZ)
Mit allen Mitteln wird im Tümpel nach Kaulquappen und andern kleinen Lebewesen gesucht. (Bild: Romano Cuonz / Neue NZ)
Mit allen Mitteln wird im Tümpel nach Kaulquappen und andern kleinen Lebewesen gesucht. (Bild: Romano Cuonz / Neue NZ)
Mit allen Mitteln wird im Tümpel nach Kaulquappen und andern kleinen Lebewesen gesucht. (Bild: Romano Cuonz / Neue NZ)
Juhu, ich habe gleich zwei Kaulquappen gefangen! (Bild: Romano Cuonz / Neue NZ)
Besonders spannend ist es, die Wasservögel durch den Feldstecher zu beobachten. (Bild: Romano Cuonz / Neue NZ)
Im Feldstecher ein Kormoran, der gerade abhebt. (Bild: Romano Cuonz / Neue NZ)
Mit dem Feldstecher entdecken Kinder einen Graureiher zwischen Schilf und Wiesland. (Bild: Romano Cuonz / Neue NZ)
Plötzlich flieht eine junge Ringelnatter vor den Kindern. (Bild: Romano Cuonz / Neue NZ)
Die Inseltage mit 1100 Schulkindern sind als minutiöses Projekt von Michael Wanner (Natur und Umwelt Ob- und Nidwalden) und seinem Team vorbereitet und durchgeführt worden. (Bild: Romano Cuonz / Neue NZ)

Ankunft der Forscher voller Tatendrang mit dem Nauen. (Bild: Romano Cuonz / Neue NZ)

Damit auf die begeisterten, jungen Forscherinnen und Forscher ein wirklich abenteuerliches Erlebnis wartet, braucht es gewaltige Vorbereitungsarbeiten und eine geradezu minutiöse Organisation. «Ziel des Naturerlebnistages ist es, einerseits den Lebensraum Wasser und Natur wahrzunehmen, zu entdecken, zu erforschen, andererseits die Wichtigkeit solcher Lebensräume, deren Schutz und den sorgsamen Umgang mit Pflanzen und Tieren zu erfahren», fasst Michael Wanner, der die Fäden in den Händen hält, zusammen.